Turbulenzen

Wie geht’s dir mit all den Turbulenzen***
den inneren und äusseren?

Turbulenzen Cristina Teot

Das stetige Balancieren zwischen den «Wellen» – oder wie ich lieber sagen mag: Den Dimensionen – ist stürmisch. Nicht wahr?

Manchmal verliere ich den Überblick inmitten all dieser äusseren und inneren Turbulenzen. Den ablenkenden Nachrichten, den vielen Informationen zur Erhöhung der eigenen, planetaren, kosmischen Schwingungen, den Astromonischen Konstellationen und deren Deutungen, den Botschaften von inspirierenden Menschen, die ihre Geschichte und Erfahrung mit den «spirituellen Welten» teilen. Alle samt äusserst wertvoll, inspirierend und bereichernd. 

Doch mit meinen Turbulenzen bin ich dann doch allein. Meine Aufs und Abs, energetisch bedingte körperlich Beschwerden, Momente der Erschöpfung, der Ungeduld bis hin zu überwältigenden Erlebnissen und Begegnungen aller Art… Allesamt gilt, es zuzulassen, aushalten, auffangen, besänftigen, meinen Weg finden auf Kurs, in Balance zu bleiben. Selbstverantwortlich managen.…

Mühsam, allweil… herausfordernd, bestimmt… anstrengend, ja!

Mehr doch: spannend, lehrreich, interessant, faszinierend…

Jede einzelne, egal ob Tsunami oder zarte Welle/Turbulenz, lernt mich aus meiner Mitte, dem Herzen zu navigieren. 

Meine „Medizin/Navigation“ bei Turbulenzen ist, immer wieder ins Jetzt zu kommen. Tief Ein- und Ausatmen hilft dabei schon ne ganze Menge.

Meinen physischen Körper wahrnehmen.
Meine feinstofflichen Körper und mein unmittelbares Umfeld spüren.
Dabei versuchen, zu beobachten, ohne Wertung oder Analyse.
Ich frage mich:
Was spüre ich, was nehme ich wahr?
Sind das meine Turbulenzen?
Vom Umfeld?
Vom Kollektiv? 

Ob Meines, aus dem Umfeld, oder dem Kollektiv spielt für mich keine Rolle. Ich beobachte die Frequenz, die Energie, die Gefühle, die Bilder, die ich empfange und wiederhole innerlich, mit meiner Herzkraft zu allem: 

«Ich sehe dich. Ich nehme dich wahr. Du darfst hier sein. Du bist willkommen. Danke fürs Aufmerksam machen. Ich erfülle dich mit Liebe und Licht.» 

Manchmal löst sich die Frequenz/Turbulenz/Gefühl sogleich auf, oder transformiert sich, oder zischt ab wie ein Raumschiff, oder fällt zu Boden zurück zu Mutter Erde, oder ich lass es durch mich hindurch fliessen und stelle mir vor, ich sei ein Sieb, an dem nichts hängen bleibt. Letzteres, vor allem betreffenden Elektrosmog, 5G, WLAN, Wi-Fi, Mikrowellen, Smartphones et all, für mich eine bewährte Methode. (hier einen Artikel dazu)

Total spannend finde ich auch, mich zu beobachten… 
Denn wenn ich manchmal zu einer Turbulenz sage, du darfst hier sein, zum Beispiel zur Angst, Traurigkeit, Schmerz, Liebe, Glück, Freude, Verzweiflung, Hoffnungslosigkeit sage:
Du bist willkommen da! Dann laufen in mir drin ne ganze Reihe von Programmen, Wertungen, Bewertungen ab. Diese, während des Beobachten zu erkennen und aussen vor zu lassen, ist eine Herausforderung.

Das sieht dann so aus:
Ich sage: Angst du bist willkommen da…
Meine Gedanken laufen Amok, was?
Ein Gefühl der Angst steigt.
Ich will doch keine Angst mehr haben, denke ich.
Warum soll ich sie dann einladen, willkommen heissen?!?!?…

Ich beobachte meine Reaktion und sage You are Welcome here! 
Mit jedem willkommen Heissen wandelt sie sich, wird sanfter, leichter, leiser… 

Wage es, dich auf alle deine Turbulenzen einzulassen. Ihnen im Hier und Jetzt Raum zu schaffen, willkommen zu heissen, zu lieben, zu integrieren, transformieren…

So wandeln sich noch so heftigen Turbulenzen energetisch in ein sanftes, Liebe und Licht durchflutetes Lüftchen. 

Immer wieder, jeden Tag aufs Neue. Und ich weiss, ich bin nicht allein. Niemals!

Huma, c

***Was ich mit Turbulenzen meine, sind beispielsweise plötzliche Gefühlsschwankungen, sich im Kreis drehende Gedanken, dem WWW „Was Wäre Wenn-Modus“ verfallen, körperlich plötzlich unerklärliche Schmerzen, Juckreiz, Schwindel, Schweissausbrüche, Ängste aller Art, Dramas im eigenen Leben oder im Umfeld, Frustration, Mutlosigkeit… 

Wie auch Freuden, Vorfreuden, erfreuliche Begegnungen, Erfolgserlebnisse, Glücksgefühle, Dankbarkeitsgefühle, Liebesgefühle… ergänze selber… 

Meditation „in der Stille sein“ – was bringt es?

Meditation  |  In der Stille sein  |  in der Stille sitzen   |  Sitting in Your Power

Meditation „In der Stille sitzen“

Lass mich erzählen, was das «in Sitzen in der Stille» mir bringt und gebracht hat.

Vor rund 26 Jahren begann ich meine Medialität, Sensitivität und Multidimensionalität zu ent-«wickeln», «ent»-decken, erforschen und trainieren.

Mein heutiges mediales Schaffen stammt vom Wissen und den Erfahrungen einer Generation britischer Medien und deren Vor- und Vorvorreiter. Namhafte Medien wie Gordon Higginson, Albert Best, Harry Edwards, Arthur Findlay (Gründer des Arthur Findlay Collage Stansted), Helen Duncan, Emma Hardinge Britten, Estelle Roberts, Anthony Borgia, Maurice Barbanell und sein Spirit Guide «Silverbirch». 

Cristina's Bibliothek
Silverbirch Bücher

«Silverbirch’s» Philosophie hat mich über viele Jahre hinweg inspiriert und es zur Bettlektüre geschafft. Diese Ehre erweise ich nicht vielen Büchern *smile*.
NB: Bücher strahlen Energie des Authors und des Inhaltes aus. Es lohnt sich, bewusst zu entscheiden, welche Bücher du mit ins Bett nimmst. 

All diese namhaften Vorreiter – es sei euch herzlich gedankt – vermittelten die Bedeutung des «Sitting in a Circle» wobei damit gemeint ist, Sitting in the Power, Sitting in Silence. Eine Form der Meditation die ermöglicht die Anwesenheit deiner Spirit Guides zu spüren, zu erfahren, in Kommunikation zu treten. 

«Developing Mediumship», auf Deutsch Medialität Entwickeln, bedeutet, sich der Geistigen Welt gegenüber zu öffnen. Die eigene Wahrnehmung/Sensitivität zu erhöhen um der Feinstofflichkeit zu ermöglichen, sich mit uns zu verbinden, Vertrauen aufzubauen, eine Beziehung zum eigenen Spirit Team zu pflegen.

Mir wurde klar! Um mit der Geistigen Welt in Verbindung zu treten, gab es keinen besseren, kürzeren, schnelleren Weg als das «Sitzen[i]». 

Glaub mir, ich habe nach Abkürzungen gesucht. Doch die besten Erlebnisse mit der Geistigen Welt, mit meinem Spirit Team habe ich beim «Sitzen», alleine und mit anderen zusammen.

Während meiner Zeit als Medialität & Sensitivität Workshop Leiterin (2008-2014) war das «Sitzen» und der Austausch danach stets ein zentraler Bestandteil des Tages. Ebenso das monatliche „Sitzen“. Ich bin sicher, meine ehemaligen Workshop Teilnehmenden können das bestätigen.

Ich liebe das „Sitting in Your Power“

Seit den Vor- und Vorvorreitern sind einige Jahre vergangen. Glaubst du, sie hatten mehr Zeit als wir um zu Sitzen?

Ich denke eher, dass sie sich bewusst und regelmässig Zeit schafften um mit der geistigen Welt Verbindung aufzunehmen. Das ist in vielen der Biografien dieser begabten Medien nachlesbar. Die sassen teilweise jahrelang, teilweise im geheimen, bis ihre Verbindung zur Geistigen Welt stabil war. 

Obschon wir vielleicht nicht mehr jahrelang «Sitzen» müssen, um eine Verbindung zur Geistigen Welt herzustellen, müssen wir es nach wie vor tun, wenn wir wollen, dass diese Verbindungen stabil, klar und unmissverständlich wird und bleibt. 

Bewusst, mit Absicht und mit dem zur Verfügung stellen unserer Zeit und Energie bieten wir unserem Geistigen Team Möglichkeiten mit uns zusammen Erfahrungen zu sammeln. Wir lernen einander sprichwörtlich besser kennen. Genau wie in unserem alltäglichen Leben, wo wir Zeit und Vertrauen in eine Beziehung stecken, um einander kennen zu lernen, näher zu kommen und gemeinsames erleben. 

Mit deinem Spirit Team verhält es sich nicht anders. 

Bist du bereit, ihnen regelmässg Zeit zu widmen? Sie kennen zu lernen?

Ich biete dir Gelegenheit und meine 26 Jahre Erfahrung.

Physisch in Dietikon oder Online und bequem von zu Hause aus.


[i]Cristina’s CV „in der Stille sitzen» ab 1993
1993-96 2x monatlich +\- 😊im Zentrum Mandala in Schwyz
1996-2004 regelmässig während meiner Tätigkeit als Übersetzerin
1997-2001 2x monatlich in Zürich, 1h Hin- und Rückfahrt war mir egal!
2005-06 alleine und selten 
2007-11 2x monatlich 4-6 Personen in Zürich 
2008-14 an den Workshops als Leiterin
2011-15 1-2x monatlich zu zweit
2015-heute, 1-2x monatlich an meinen Meditationsabenden
und noch so oft und an vielen Orten mehr…

Was ist mein Seelenplan?

Weisser Keramik Frosch in meditativer Haltung. 
WAs ist mein Seelenplan. Was ist meine Aufgabe

Wie oft hast du dir diese Frage schon gestellt?
Wenn es dir so geht wie mir, dann bestimmt schon hunderte Male, oder? 

Tatsächlich fragen mich Menschen oft, ob ich, oder die Geistige Welt ihnen sagen kann was ihre Seelen Aufgabe, ihr Seelenplan ist. Warum sie hier auf Erden sind?

Dann versinke ich in ein tiefes Mitgefühl und Verständnis – denn wie gerne hätte ich selber eine eindeutige, klare Antwort auf diese so häufig gestellte Frage!

Meine Antwort ist, zugegeben mit etwas enttäuschender Stimme: 

„Mmhh…. Leider nein!“

Weder die Geistigen Welten noch ich oder sonst jemand kann dir diese Frage klar und eindeutig beantworten. Und glaube mir, ich habe schon oft danach gefragt. Mich selbst und die Geistige Welt. Was sie mir zu verstehen geben, teile ich gerne gleich mit dir. Doch vorerst möchte ich mit dir die Bedeutung des Wortes «Aufgabe» genauer unter die Lupe nehmen. 

Die Definition gemäss Duden lautet:

1) Etwas zu erledigen, einen Auftrag erfüllen
2) Willentliches oder erzwungenes Beenden eines Vorhabens

Ach so ist das, aufgeben. 

Bedeutet das, dass ich aufgeben soll nach meiner Aufgabe zu suchen?

Oder ist meine Aufgabe aufzugeben?

Oder ist meine Aufgabe in meiner Gabe aufzugehen?

Mmh…

Ich habe für mich in meiner spirituellen und persönlichen Entwicklung Einsichten oder Erkenntnissen bezüglich meines Seelenplans «erworben». Es sind ganz persönliche Dinge, die für mich stimmen. Gerne teile ich diese heute mit dir:

Es gibt keinen vorbestimmten Seelenplan.
Ich habe einen freien Willen.Ich entscheid in jeder Minute, welche Aufgabe ich mir gebe.
Liebe, in all ihren Facetten zu erfahren.
Mein jetziges Leben in Dankbarkeit anzunehmen und zu geniessen.
Mein einziger Job ist, hier auf Planet Erde inkarniert zu sein.
Alles in meiner Macht stehende zu tun, um täglich Freude zu leben, Freude zu schenken, Liebe zu geben und anzunehmen Licht zu sein, leicht zu sein. 
Mich mit Menschen, Dingen und Themen zu befassen, die mir Spass machen, die mich bewegen, mich aufladen.
Mein Bewusstsein zu erweitern. Zu geniessen und Spass zu haben.
und und und….

Zu jedem einzelnen dieser Punkte, könnte ich viel mehr hinzuzufügen und erläutern. Wollte dir einfach einen Einblick in meinen mir selbst aufgegeben Seelenplan geben. 

Ich komme zurück, auf das was die Geistigen Welten mir zu verstehen geben. Eigentlich nichts anderes, als das was ich oben erwähne. Das ganz alleine ich für meinen Plan verantwortlich bin. Das ich wähle und entscheide worauf ich meine Aufmerksamkeit richte und dies dann zu meiner Aufgabe wird. 

Vielleicht kann ich hinzufügen, dass wir für die Feinstofflichen Wesen die uns auf unserer irdischen Reise begleiten so wertvoll sind, wie für uns die Luft zum Atmen. Sie erfahren, erleben, geniessen, lieben, freuen sich mit uns und unserer Entwicklung. Sie unterstützen, tragen, begleiten uns – auch wenn wir sie nicht wahrnehmen und glauben, sie seien eine Einbildung! Sie können auf unsere Entscheidungen hin Unterstützung bieten, können manchmal gar für sogenannte «Synchronizität» sorgen.

Doch uns sagen, was wir tun oder lassen sollen gehört nicht zu ihren «Aufgaben».

Finde also heraus, was dir Spass macht, Freude bereitet und richte deine Aufmerksamkeit darauf. Dabei spielt es keine Rolle, was es ist. Solange du Freude und Spass daran hast. 

Du weisst nicht was dir Freude und Spass macht!? 

Schau dich in deiner Wohnung um und betrachte, was dir wichtig ist.
Überlege dir, wie viel Zeit du wofür verbringst. 
Alles was dir Spass macht, ist Teil deines Seelenplan.
Verbringst du viel Zeit mit etwas und fühlst dich dabei nicht gut? Dann ist dieses ungute Gefühl ein Hinweis dafür, dass es dir keine Freude bereitet. Nicht zu deinem Seelenplan gehört.

Wenn das deine Arbeit ist, dann empfehle ich etwas daran zu ändern. Das kann, muss aber nicht bedeuten, dass ein Jobwechsel angesagt ist. Manchmal hilft auch, deine Einstellung und Betrachtungsweisen diesem Job und den Menschen gegenüber anzupassen. 

FAZIT:
Du bist deines Seelenplans eigne Meisterin, eigener Meister. 
Fühlt sich das nicht befreiend an? 
Nicht mehr ständig nach meinen Aufgaben suchen zu müssen?
Kein ungutes Gefühl zu haben diese nicht zu finden?
Ermächtigt dich dieser Gedanke auch so sehr wie mich?!

Huma, c

Die Weisse und die Blaue Feder

Foto weisse und blaue Feder.

Erfahrungsbericht einer Jenseitsbegegnung

Neulich hatte ich eine Kundin für eine Jenseitsbegegnung bei mir. Nachdem ich ihr die verstorbene Person beschrieben und sie diese erkannte, bekam meine Kundin weitere Hin- und Beweise deren Präsenz. Mitten in einem Satz, zeigte mir die verstorbene Person eine kleine weisse Feder. Ich fragte meine Kundin, ob sie damit etwas anfangen könne. Sie verneint und meinte, das sage ihr nichts. Ich lies es so stehen, auch weil ich nicht mehr Informationen dazu bekam. Gegen Ende des Kontaktes, frage ich meine Kundin, ob sie noch Fragen habe?
„Kann die verstorbenen Person dir unser Code Wort mitteilen?“
Ich erschrecke ein wenig, weil diese Frage mich herausfordert. Ich sehe zuerst den Buchstaben K und dann das Wort Camel und teile ihr das mit. Doch es passt nicht. Ich erkläre meiner Kundin, das ICH vermutlich für die Beantwortung dieser Frage im Weg stehe. Innerlich bitte ich mein Team und die verstorbene Person meiner Kundin doch diesen Beweis zu erbringen. Nun wird mir eine grössere Blaue Feder gezeigt! Ich schmunzle und sage meinem Team: sie kann doch nichts mit Federn anfangen… 
Trotz dem: ich vertraue meiner Hellsichtigkeit und sage zu ihr: Ich weiss ich habe bereits eine kleine weisse Feder erwähnt, doch nun wird mir eine blaue etwas grössere Feder gezeigt. Ich bitte meine Kundin das einfach mal mitzunehmen, den es sei sehr klar gewesen. 
Als ich im Begriff bin, die Sitzung abzuschliessen, erscheint mir das Wort Maya jedoch nicht auf einen Vornamen bezogen. Meine Kundin antwortet mit voller Entzückung: „JA, fast! unser Code Wort ist Mayonnaise!“ 
Wooo, ich bin total glücklich für meine Kundin, die mir im Nachhinein erzählt, ich sei nun das zweite Medium, das Maya bekomme. Das müsse doch was heissen. 
Und ob! Erwidere ich. 
Wir verabschieden uns und ich bitte sie, mich wissen zu lassen, falls ihr später etwas zu den Federn einfalle. 
Am nächsten Tag erreicht mich eine SMS mit einem Foto einer weissen und einer blauen Feder und den Worten: „Musste an gestern denken als ich heute diese zwei Federn auf der Strasse fand.“ 
Ich bin dermassen überwältigt, dass ich meine Kundin gleich anrufe. Dabei erzählt sie mir, dass sie zuerst die kleine weisse fand und dann aber dachte, das sei ein Zufall. Als sie nur ein paar hundert Meter weiter noch die blaue am Boden liegen fand, sei für sie die Botschaft klar angekommen. Die verstorbene Person hätte gewusst, dass sie mehr als einen Beweis benötige um es zu glauben!

Ich sage dazu: Wie gross ist die Wahrscheinlichkeit auf der Strasse so eine blaue Feder zu finden???

Aufgrund meiner langjährigen Erfahrungen kann ich sagen, so klare Beweise von Verstorbenen zu bekommen, ist ein riesiges Geschenk! 

Und es zeigt auf, dass es den Tod als etwas endgültiges wahrlich nicht gibt.

Ich danke meiner Kundin von ganzem Herzen, dass sie mir erlaubt hat, diese wunderschöne, gemeinsam gemachte Erfahrung zu teilen.

5G und LTE und die Analogie zur Bewusstseinserweiterung

Nach der Veröffentlichung dieses Beitrags am 23. Februar, habe ich ein Cristina’s Inspiration | Episode 4 Video auf YouTube https://youtu.be/BoIrcBMueLg veröffentlicht. Vielleicht schaust du dir das zuerst an. Freue mich wenn du meinen You Tube Kanal abonnierst!

Neulich unterhielt ich mich mit meinem Sohn über sein Elektrotechnik Studium. Er versuchte mir die Physik der Frequenzen, Schwingungen und Geschwindigkeiten eines Mikrochips, welcher er am Bauen war, zu erklären. Als er merkte, dass Mamma ihn mit grossen fragenden Augen ansah, meinte er: du kannst es mit dem Mobilfunknetz vergleichen, dass immer schneller Daten übertragen kann.… obwohl ich diese Analogie besser einordnen kann, als die Physik Terminologie, ist auch das für mein mathematisch inkompatibles Gehirn schwer zu begreifen. Mein Sohn lacht und mit etwas Sarkasmus findet er, es sei interessant, dass, obwohl ich mehrere Sprachen sprechen würde, mir die Sprache der Mathematik und Physik so ein Rätsel aufgebe.…

Unser Gespräch führte uns somit zur anstehenden Erneuerung des Mobilfunknetzes von 4G auf 5G und was dies technologisch bedeutet.

Mir war nicht bewusst, wofür die so geläufigen Akronyme 5G, 4G und LTE standen. Bei nächster Gelegenheit wollte ich mich ein wenig schlau darüber machen. Und so staunte ich nicht schlecht über die Bedeutungen der Abkürzungen. Google erklärt: 

5G ist die kommende fünfte Generation drahtloser Breitbandtechnologie, die auf dem Standard IEEE 802.11ac basiert. 5G wird höhere Geschwindigkeiten und eine bessere Abdeckung bieten als das derzeitige 4G (LTE).

Long Term Evolution, kurz LTE, auch 3.9G ist eine Bezeichnung für den Mobilfunkstandard der dritten Generation. Eine Erweiterung heißt LTE-Advanced bzw. 4G, sie ist abwärtskompatibel zu LTE im Projekt Next Generation Mobile Networks (NGMN).

Meine Gehirn Software und die Art wie ich multidimensional und eben anders ticke und denke versteht die obige Google Erklärung wie folgt:

5G ist die kommende fünfte Dimension telepathischer Breitbandkommunikation, die auf dem Standard der Intuition, Erkenntnis, Einfühlsamkeit, Einverständnis kurz IEEE, basiert. Die 5. Dimension wird höhere Verbindungen/Schwingungen und ein besseres Verständnis (zwischen allen Lebensformen) bieten, als die derzeitige 4. Dimension. Der Vorläufer Long Term Evolution kurz LTE und sein Vorgänger die 3. Dimension haben die Basis für diese Erweiterung gelegt. Die 4. Dimension stellt die Übergangszeit dar, welche die Nächste Generation Multidimensionaler Nachkommen (NGMN) ermöglicht. 

Zurückkommend auf wieso ich mich unbeliebt mache:

Die derzeitige Angstmacherei über das kommende und unaufhaltsame 5G Mobilfunknetze geht mir auf den Keks. Wenn wir zurückschauen, dann müssten wir schon lange alle schwer krank sein wegen der erhöhten Mikrowellen, den ELF-Wellen (Extremly Low Frequency) und des Elektrosmogs aller Vorgänger Mobilfunknetze. Ich glaube nicht, dass irgendeine Petition die Einführung des 5G Netz aufhalten wird. Vielleicht verzögern, aber nur vielleicht. Bedenken wir auch, dass wir durch die Mobilfunknetze global vernetzt sind und so manche hilfreichen und inspirierenden Informationen über genau diese drahtlosen Kommunikationsmittel uns erreichen. Und bedenken wir auch, dass die nächsten Generationen – und damit meine ich Menschen – bereits an diese schneller schwingenden Frequenzen gewöhnt sind, weil sie damit geboren werden. 

Wir wissen, dass Ängste und Widerstand nichts bringen. Es liegt demnach an unserer Einstellung und dem Umgang mit dem was uns eh schon lange umgibt und durchdringt. Mit unserem Lebensstil und wie unsere Gesellschaft funktioniert gibt es kein Entrinnen, nicht mal wenn wir auf eine einsame Insel auswandern würden. Denn die ganze Bestrahlung kommt auch aus der Atmosphäre, den Satelliten und der Sonnenaktivitäten (Geomagnetische Stürme).

Das spannende an der ganzen schnelleren Technologie ist die Analogie zum spirituellen und zur Erhöhung des Bewusstseins. Unzählige Millionen von Menschen auf dem gesamten Planeten sprechen und spüren, dass eine Erhöhung, Erweiterung, Ausdehnung unseres Bewusstseins, unsere Wahrnehmung und unseren sogenannten Feinstofflichkeit in vollem Gange ist. Kosmische, solare Energien prasseln auf uns herab und verursachen auf Zellebene (DNA) und in unserem Bewusstsein Veränderungen. Ja gar Milliarden von Menschen beten und meditieren damit dies geschieht und versuchen ein Leben höherer Qualität, höheren Schwingungen zu leben. Ich inklusive!

Da ist es doch nahe liegend, dass sich diese Wünsche und Bedürfnisse auch in unserer physischen, sprich technologischen Welt manifestiert, wie eben mit dem schnelleren, höher getakteten 5G Mobilfunknetz. Alles entsteht zuerst im Geist. 

Wenn das 5G Netz eine Manifestation ist der von so vielen herbei gehofften, gewünschten spirituellen 5. Dimension, sollten wir es vielleicht eher willkommen heissen, anstatt abzulehnen und uns dagegen zu wehren?

Persönlich habe ich schon vor vielen Jahren bezüglich der sogenannten ungesunden Mobilfunk Strahlung die Haltung angenommen, dass sie mir nicht schadet! Dass mein Körper diese Energien zwar spürt und wahrnimmt, ich sie aber bewusst durch mich hindurch fliessen lasse, ohne sie in irgendeiner Form zu bewerten oder als schädlich zu empfinden. 

WiFi Router Altar
WiFi Router Altar

Natürlich ist mein zu Hause und meine Praxis auch mit entsprechenden Elektrosmog harmonisierenden Hilfsmitteln bestückt. Ne Menge Steine, Halbedelsteine, Orgon, regelmässiges bewusstes räuchern und segnen meiner Wohn- und Arbeitsräume gehört auch dazu.

Dem WiFi Router habe ich quasi einen „Altar“ gewidmet…
Wie sieht das bei dir aus?

Bin ja mal gespannt, wie du auf diese meine Worte reagierst!?

Herzlich, c 

PS:
Diesen Artikel habe im am 23. Februar 2019 erstmal veröffentlicht.
Am 10. Mai habe ich ein Cristina’s Inspiration | Episode 4 Video auf YouTube https://youtu.be/BoIrcBMueLg veröffentlicht. Freue mich wenn du meinen Kanal abonnierst!
Am 26. Mai 2019 habe ich das WiFi Router Foto hinzugefügt.

NB: Mit diesen meinen Gedanken möchte ich keiner Art und Weise die möglichen Gesundheitlichen Konsequenzen der Einführung des 5G in Frage stellen. Ich möchte lediglich auf unseren Umgang damit hinweisen. Wir können bewusst damit umgehen und leben.

Dreaming Egypt – Tag 13


Sonntag, 28. Oktober 2019

Leaving Egypt – Ägypten verlassen

Eigentlich hätte ich ausschlafen können, doch um halb sechs Uhr morgens bin ich hellwach und fühle mich frisch und munter. Ich beschliesse, mir noch einmal den ägyptischen Sonnenaufgang reinzuziehen. Ich habe genug Zeit, mache mir einen Kaffee und setze mich auf den Balkon mit Sicht auf die Pyramide. Der Himmel über Kairo wird rötlich. Irgendwie ist er anders als alle Sonnenaufgänge die ich kenne. Ich klettere über das Geländer meines Parterrezimmer auf den perfekt gepflegten Rasen. Die Hochzeitsbühne ist schon fast ganz abgebaut und alles Mobiliar weggeräumt. Die haben wohl die ganze Nacht durchgearbeitet. Ich knipse wie wild ein Foto nach dem anderen. Will diesen Moment und die ganze Reise fest in mir abspeichern.

Gestern, nach dem Pyramiden Besuch, hatte ich keine Gelegenheit, den anderen von den Botschaften zu erzählen. Während ich fotografiere und meine Gedanken bei all den mystischen und magischen Momenten weilen, fühle ich mich inspiriert, die erhaltenen Botschaften jedem einzelnen zu überreichen. Ich hatte kleine farbige Kärtchen mit passenden Briefumschlägen und Farbstifte eingepackt. Als die Sonne den Tag ganz erhellte, ging ich zurück aufs Zimmer und schrieb für meine KollegInnen die für sie erhaltene Botschaft nieder und ergänzte ein paar eigene Worte dazu. Den Abschlusszirkel würden wir am Nachmittag haben, da würde ich die Botschaften weiter geben. 

Unser letzter gemeinsamer Ausflug führte uns nach dem Brunch zu einem Parfum und Duftessenzen Hersteller. Es fliegen uns eine ganze Reihe Düfte entgegen, als wir das mehrstöckige Geschäft betreten. Wir werden vom Patron höchst persönlich empfangen. Wieder kam ich als Letzte in den Salon und hatte die „Ehre“ neben dem Patron zu sitzen. Ehre in Anführungs- und Schlusszeichen, weil mir seine Energie nicht besonders bekam. Er sass erhöht auf einem Podest in seinem riesigen Bürostuhl und redet so quasi auf uns herab. Laut Aki sei diese Familie schon seit vielen Jahrzehnten Meister der Düfte und so liess ich meinen Eindruck mal im Raum stehen. Es wird uns Tee und Kaffee angeboten und uns die Kunst der Duftherstellung erklärt, gefolgt von diversen Riechproben. Auf der ausgehändigten Liste können wir ankreuzen, welcher Duft uns gefällt und wir natürlich dann kaufen werden. Frau wird echt betört durch all die verschiedenen intensiven Düfte, sodass wir nach kurzem wie benebelt sind. Ich schaue in unsere Runde, und stelle fest das S sich gar nicht wohl fühlt. Wir tauschen einen Blickkontakt aus und ich weiss, dass sie diesen Patron auch nicht besonders mag. Ehrlich gesagt, verfallen – bis auf S – alle in einen Duftkaufrausch. Die Essenzen sind auch nicht gerade billig und doch lasse ich mich zum Kauf von drei 50ml Fläschchen überreden. Kaum habe ich diese bezahlt, beobachte ich, wie der Patron mit den zwei jungen Frauen, die uns mit Tee und Kaffee bedienten, äussert schroff redet und der Einen gar einen ziemlich heftigen Schups gibt, so, dass sie zwei Schritte nach hinten macht. Ah, war meine Wahrnehmung von ihm doch richtig. Ich schwöre, hätte ich nicht bereits bezahlt gehabt, ich hätte nach dieser Szene gar nix gekauft. Später unterhielt ich mich mit S darüber. Sie wollte dort nichts kaufen. Sie sagte zu mir, sie glaube, er hätte gespürt, dass sie durch ihn hindurch sah und er habe ihr dann beim Gehen ein kleines Fläschchen geschenkt. Als sie dieses nicht annehmen wollte, sei er noch aufdringlicher geworden und habe sie mit schönen Worten überredet es mitzunehmen.
(Als ich meine Essenzen zu Hause auspackte, musste ich sie erstmal energetisch reinigen. Das hat ein paar Tage gedauert, bis ich das Gefühl hatte, sie seinen nun klar. Schlussendlich wollen ja die verwendeten Blumen und Pflanzen mir Freude bereiten und sich entfalten. Also werde ich nicht zulassen, dass sie ihre Bestimmung nicht erfüllen können, bloss weil der Patron – der diese ja im Endeffekt gar nicht berührt hat – so ein seltsamer Mensch ist.)

Wir sind nicht unglücklich wieder ins Mena House zurückzukehren und vereinbaren, uns um 15:30 Uhr zum Abschlusszirkel in der Lobby unseres Hotelflügels zu treffen. Ich beschliesse, die Zeit bis dahin zu nutzen, um meinen Koffer für die Heimreise vorzubereiten. Mein Flug ist um 3:30h morgens geplant und gemäss Akram würde ich um Mitternacht abgeholt und zum Flughafen gefahren. Da wir noch ein Abschluss Nachtessen mit einer weiteren, letzten Überraschung auf dem Programm hatten, war mein Entscheid, alles vorzubereiten gold richtig. 

Da mein Zimmer im Parterre lag, entschieden wir die laute Lobby zu verlassen und den Zirkel in meinem ziemlich grossen Zimmer zu halten. Es hat so gut getan, nochmals zusammen zu meditieren und vor allem über den gestrigen Abend und den gemachten Erfahrungen in der Kings Chamber zu sprechen. Einmal mehr erweist sich ein solcher Austausch als unglaublich bereichernd. Es unterstützt die Integration der gemachten Erfahrungen und macht deutlich, dass ich mit meinen zwar ganz persönlichen, individuellen Erlebnissen doch nicht alleine bin. 

Das Übergeben der Botschaften wird dann auch zum sehr emotionalen Ereignis, bestimmt auch weil es eine erste Verabschiedung ist. Ich darf in aller Ehrlichkeit sagen, dass wir als Gruppe spitzenmässig unterwegs waren. Da war vom ersten Tag an Respekt, Verständnis und so viel Freude, Gelächter, Liebe, Tränen, Umarmungen, offene Gespräche, Wau!

In ihrer Abschlussrede sagt Victoria uns unter Tränen: sie habe schon einige solcher Reisen geleitet. Doch diese sei mit Abstand die Beste, Bewegendste und Beeindruckendste die sie je hatte. Wir haben alle Tränen in den Augen. 

Während der ganzen Reise ging es uns allen der Sinn für die Zeit wie abhanden. Manchmal redeten wir von einem Tempel und wussten nicht mehr, war das heute oder gestern, vorgestern? Es ist ein seltsames Gefühl, wenn sich Vergangenheit-, Gegenwart- und Zukunfts-Zeitlinien miteinander vermischen. Eben Multidimensional sind, das heisst alles findet gleichzeitig statt. 

Wir müssen uns beeilen, denn die Nachtessenzeit ist da und danach die Überraschung noch. Und zwei unserer Gruppe müssen dann auch um 21:30 Uhr zum Flughafen um ihre Heimreise anzutreten. Niemand will davon sprechen 🙂

Weil wir zu spät zum Nachtessen kommen, müssen wir uns beeilen damit wir alle noch an der so geheim gehaltenen Überraschung teilnehmen können. Akram führt uns dann in den Seminarbereich des Mena House Hotel – der übrigens nochmals eine ganz andere Welt, anderes Mobiliar, andere Einrichtungen, anderes Personal hat – wir staunen nur so als wir durch diesen Hotelteil zu einem Seminarraum geführt werden. Wir kommen in den Genuss von Sufi Musik und einer Tanzgruppe, alles Männer die uns mit ihren Sufi Kleidern und dem Rhythmus ganz schön betören. Ein einzigartiges Schauspiel war das.

Wir verabschieden die ersten Beiden mit vielen Umarmungen, Glückwünschen, wir bleiben in Kontakt. Einige fliegen erst am nächsten Morgen oder gar Abend ab. Ich umarme und verabschiede mich auch bei allen und bin innerlich bereit nach Hause zu fliegen. Jedenfalls dachte ich das.

Ich werde von der Rezeption informiert, dass mein Transfertaxi mich bereits um 23:15 Uhr abhole für die Fahrt zum Flughafen. Grund: your Tour Manager changed the time. Somit bin ich um Mitternacht bereits am Flughafen und am Gate und muss bis um 4 Uhr morgens im sehr gekühlten Flughafengebäude auf meinen Flug warten. Eigentlich macht es mir nicht viel aus. Ich lege mich ein wenig hin, hol mir einen Kaffee und schreibe an meinem Blog. Die Zeit verging ziemlich schnell. 

Was mit mir dann geschah, schrieb ich nach der Landung in Zürich wie folgt in unseren Egypt-Gruppenchat:

Well my dear friends!
I was fine, sad to leave you all and the land of Egypt.
I was happy to hang around for over three and a half hours at the airport.
I felt happy to board a Swiss airplane to take me home.
But the moment the plane speeded up on the runway I fell into a deep desperation, I cried, slept a little with the most strange dreams, woke and cried cried cried. I couldn’t stop sobbing 😭. Oh my god I have not cried, sobbed and felt so much pain of loss since a long time.
Please my dear friends hold space for me, i obviously need to go through it to release an old pain. It was just a little annoying to my male seat nabour. And annoying for myself as Im not able to stop it. So, I ordered a whiskey, but even that didn’t help. We landed in Zurich… I’ll see how it goes from here. In a Taxi on my way home.
Love you all so much. Thank you thank you thank you 🙏🏻 😘😘

Meine lieben Freunde!
Es ging mir gut, ich war traurig euch alle und das Land Ägypten zu verlassen.
Ich war glücklich, mehr als drei ein halb Stunden am Flughafen zu warten.
Ich fühlte mich glücklich ein Swiss Flugzeug zu besteigen, dass mich nach Hause bringt.
Doch im Augenblick als das Flugzeug auf der Rollbahn Geschwindigkeit zulegte, fiel ich in eine tiefste Verzweiflung. Ich weinte, schlief ein wenig mit den seltsamsten¹ Träumen, weinte, weinte, weinte. Ich konnte nicht aufhören mit schluchzen. Du meine Güte, ich habe schon lange nicht mehr so geweint und geschluchzt und so viel Verlustschmerz gespürt.
Bitte haltet Raum für mich, offenbar muss dieser alte Schmerz nun aus mir raus.
Für meinen männlichen Sitznachbar war es glaube ich auch nicht lustig neben mir. Und auch für mich nicht, denn ich konnte einfach nicht aufhören zu schluchzen. Ich bestellte gar einen Whiskey, doch auch der half mir nicht. In Zürich gelandet und im Taxi auf dem Heimweg.
Ich liebe euch alle so sehr. DANKE DANKE DANKE 🙏🏻 😘😘


Heute, 20. November 2018

¹ Einer dieser seltsamen Träume bestand darin, dass vor meinem inneren Auge ein Datum erschien. Der 21. Dezember und die Worte „come back“. In einer anderen Sequenz sah ich mich mit einer eigenen Gruppe durch Ägypten reisen. Seither habe ich mehrer Stunden damit meditiert und dann den Entschluss gefasst, dem Ruf vom 21. Dezember folge zu leisten. Ich fliege für die Winter Sonnenwende wieder nach Kairo. How cool is that?! – Wie cool ist das denn?! Und ich werde für nächstes Jahr selber eine spirituelle, multidimensionale Reise anbieten.

Und wenn du bis hierher gelesen hast sage ich dir:

Vielleicht bist du dann mit dabei?! 🥰

Dreaming Egypt – Tag 12

Samstag, 27. Oktober 2018

Rückflug nach Cairo und private Session in der Königskammer der Cheops Pyramide

Und nochmals heisst es Früh aufstehen um unseren Flug zurück nach Kairo zu nehmen. Das beansprucht den ganzen Vormittag. Wobei der Flug selbst eine knappe Stunde dauert. Akram will stets auf Nummer sicher gehen, was mir eigentlich entspricht. Aber auch bedeutet, das wir mehrere Stunden am Flughafen verbringen um auf den Flug zu warten. Eigenartigerweise scheint es niemandem etwas auszumachen. Wir haben so Zeit, uns zu unterhalten und auszutauschen. 

Wir treffen etwas nach zwölf Uhr mittags im Mena House Hotel ein, beziehen unsere Zimmer und begegnen uns dann zum leichten Mittagessen. Leicht deswegen, weil uns das grösste Highlight unserer Aktivierungsreise bevorsteht. Die zweistündige private Session in der Great Pyramid! Unsere Aufregung nimmt minütlich zu. Beim Lunch werden uns von Akram nochmals die Richtlinien dargelegt. Keine scharfen Gegenstände, keine Kameras, keine Telefone. Wir können Wasser, Sitzkissen, unsere Kristalle, kleine Klangschalen oder Stimmgabeln mitführen. V fragt, ob elektronische Teelichter in Ordnung seien, was mit einem Nicken bejaht wird. Wir hätten von 18-20 Uhr Zeit, so Akram. Der Aufstieg zur Königskammer daure je nach Fitness der Gruppe rund 10-15 Minuten. Er werde dafür sorgen, dass zwischen 18:30 und 19:45 Uhr das Licht und die mobile Klimaanlage abgeschaltet werde. Wenn das Licht wieder angehe, müssen wir uns sofort auf den Abstieg begeben, damit wir pünktlich um 20 Uhr alle wieder draussen seien. Pünktlichkeit sei in diesem Fall sehr wichtig. Wir stimmen all dem freudig zu. 

Bis um 17:30 Uhr haben wir Zeit für uns. Ich geh aufs Zimmer und will mich ein wenig entspannen. Doch ich finde keine Ruhe. Zu aufgeregt bin ich auf das bevorstehende Erlebnis. Einer der Gründe warum ich hier bin, ist der Besuch in der Pyramide. Ich frage mich, was ich da drin erfahren werde und merke das ich Erwartungen in mir hege. Mein Team ist so zuverlässig und weiss genau wann ich Unterstützung benötige. Meine Gedanken werde geflutet mit einer einzigen Aussage: „Du bist hier! Sei anwesend, und stelle deinen Körper als Instrument zur Verfügung.“ und ich erinnere mich daran, dass es genau das ist was ich „möchte“. Als Medium zwischen den Dimensionen vermitteln zu können, Instrument, Halbleiter, Verbindung, Sender und Empfänger zwischen den Dimensionen zu sein. Ich entspanne mich, dusche und bereite mich auf die Energie der Pyramide vor. 

Wir besammeln uns um 17:30 Uhr bei der Lobby des Mens House. Auch wenn der Fussweg vom Hotel zur Pyramide einige hundert Meter darstellt, dürfen wir nicht laufen. Wir werden mit einem Kleinbus gefahren. Um 17:45 Uhr geht’s dann los. Victoria bat uns während den paar Minuten der Fahrt zu schweigen um uns innerlich einzustimmen. Beim Eingang der Pyramide warten bereits mehrere SiBe auf uns. Die schauen uns allen in die mitgeführten Taschen und fragen: Camera? No Camera? Ok you can go. 

Der Aufstieg zur Königskammer erweist sich für mich als kleine Herausforderung. Erst geht es in gebückter Haltung gerade aus durch eine engen, niedrigen Gang. Die Luft ist warm, stickig und abgestanden. Dann kommen wir zum eigentlichen Aufgang. Es geht steil nach oben. Der Durchgang ist ungefähr sieben Meter hoch und eher schmal. Wenn ich meine Arme neben mir ausstrecke kann ich die Wände fast berühren. Es hat rechts und links ein Treppengeländer und am Boden sind Holzbretter mit Verstrebungen die einem das Steigen erleichtern. Ich bin wieder die Letzte der Gruppe und staune, wie schnell die alle nach oben „rennen“. Sogar die pensionierte L, deren Hüftgelenke ihr während der ganze Reise immer wieder Schmerzen verursacht hatten, ist unterwegs wie ein Kücken. Ich muss auf der Strecke von geschätzten 150 m drei mal anhalten. Nicht bloss weil ich ausser Atem bin, sondern auch weil ich Bilder aus anderen Zeiten empfange die mir den Atem rauben. Ich sehe römische Soldaten¹ neben mir, Menschen mit Kleidungen die ich nicht mal beschrieben kann, ich sehe Wesen galaktischen Ursprungs an mir vorbei huschen und Wesen die ich am besten mit Star Wars und Raumschiff Enterprise Figuren vergleichen könnte. 

Endlich betrete auch ich die Kings Chamber. Bin bachnass, ausser Atem und desorientiert. Ich schaue mich um. Ich weiss ich bin in einer geschlossenen Kammer, über mir x Meter Gestein und dennoch sehe ich den Sternenhimmel, die Milchstrasse et all. Eine der Teilnehmerinnen bat im Vorfeld darum, gemeinsam ein Lied zu singen. Die Kings Chamber ist unter anderen eben auch eine Tonkammer mit heilender Wirkung. So singen wir ein Lied mit dem Wortlaut: «I will be your sanding stone. I will stand by you» Übersetzt: Ich werde dein Felsen sein. Ich werde zu dir stehen. 

Danach bittet V uns hinzusetzen. Sie liest uns einen Text aus ihrem Lieblingsbuch ‚Awakening Osiris‘ vor. Ich höre zu, und doch bin ich ganz wo anders. In der Zwischenzeit hat sich mein Körper von den Strapazen des Aufstiegs, der schalen, stickigen Luft und der Wärme im Raum erholt. Ich sitze als einzige mit ausgestreckten Beinen am Boden und staune immer wieder, wie meine KollegInnen trotz Hüft, Gelenk und Knieproblemen im Schneidersitz meditieren können. Der Granit unter mir ist warm. Das Gestein fühlt sich elektrisch geladen an. Ich fühle an meinem ganzen Körper ein kribbeln als ob wahrlich Strom durch jede Zelle meines Körper fliesst. Was ich erst später realisiere ist, dass der harte Granit sich wie ein weiches Kissen anfühlte. Oder anders gesagt, mein Po schmerzte nicht von der granitharten Unterlage…. was in sich schon beeindruckend ist.

K beginnt zu Summen und aus dem Summen entsteht ein engelhafter Gesang der mir durch Mark und Bein geht. Ich fühle die Schwingung ihrer Stimme am physischen Körper und ich verschmelze damit. 

Die Verbindung zu diesem Raum ist für mich unbeschreiblich. Ich weiss, ich war nicht zum ersten Mal hier drin. Szenen, Bilder und Emotionen aus längst vergangenen Zeiten fluten und überwältigen mich. Ich versuche alles in Erinnerung zu behalten. Und wieder weiss mein Team genau im richtigen Moment einzugreifen. Meine Türsteherin flüstert mir zu: „Du musst dich nicht am Vergangenen festhalten. Nur dieser Augenblick zählt. Wir brauchen jetzt deine vollste Anwesenheit in diesem Raum.“ Ich bin ziemlich dankbar über diesen Hinweis. 

Wir wussten im Vorfeld, dass wir alle für ein paar Minuten in den Sarkophag liegen können. Obschon diese Truhe in keinster Art und Weise auf einen Sarg hin deutet. Es gibt laut Aki keine Hinweise, dass die Kings oder die Queens Chamber je als eine Grabstätte verwendet wurden. Wozu genau diese Kammern verwendet werden, ist unklar und Anlass für vielartiger Spekulationen. Meine Türsteherin macht mich darauf aufmerksam, dass ich als Erste von Victoria eingeladen werde, mich in die Steinbox zu legen. Keine 30 Sekunden später, steht V neben mir und bittet mich mit ihr mitzugehen. Ich stehe an dieser Granitbox und die Energie ist noch dichter als ich sie bei Sekhmet empfand. Es ist also ob ich durch Pudding gehen würde und es raubt mir einen Moment lang den Atem, mein Herz rast. „Es ist alles gut“, höre ich in meinen Gedanken. Und so lege ich mich langsam in dieses Instrument. Ja genau, es fühlte sich an wie ein Instrument, eine Art Zeitmaschine oder ein Verstärker. Kaum liege ich flach auf dem Rücken ziehen wieder Szenen, Bilder, Landschaften, Situation, Menschen, Tiere und allerhand anderer Wesen an mir vorbei. Unter anderem erscheint mir mein lieber Arbeitskollege. Er steht vor mir und ich bekomme in dem Augenblick mit hundertprozentiger Sicherheit meine eigene Wahrnehmung bestätig. Wir kennen uns schon seit zehntausenden von Jahren. 

Ich liege da. Das Kribbeln in meinem Körper noch stärker als zuvor. Ich versuche mich an meine Intentionen zu erinnern, die ich im Vorfeld formuliert hatte. Eine davon, mich von der Angst zu befreien sichtbar zu sein, die andere, mich mit meinem mir im Jahr 2002 erhaltenen spirituellen Namen voll und ganz zu identifizieren und diesem Ehre zu erweisen. Doch in dem Moment verflossen meine irdischen Absichten als unwichtig. Plötzlich spüre ich, wie sich mein Körper ganz anders anfühlt. Ich bin um einiges grösser, meine Haut ist gebräunt, meine Augen sind dunkel, ich kann nicht sagen ob ich Frau oder Mann bin, und ich trage etwas auf dem Kopf, was ich im Nachhinein als einen Kopfschmuck identifiziere, vielleicht wie der, der Nefertiti. Smaragdgrün und Gold. Nein, ich war nicht Nefertiti in einem früheren Leben. Es fühlte sich eher an, wie ich Herrscher oder Herrscherin, Priester oder Priesterin, eines seit zehntausenden von Jahren verschollenen Landes war. Ich erschrecke dermassen, dass ich tief Luft holen muss, mein Herz rast wie nach einem Sprint. Ich erinnere mich! Ich erinnere mich an eine Zeit auf diesem Planeten lange bevor er so aussah wie jetzt.

Meine Türsteherin flüstert mir zu: «Du musst jetzt aufstehen. Die nächste ist dran. Du wirst nicht vergessen was du hier in Erinnerung gerufen hast.» Ich in Erinnerung gerufen? «Ja, du hast dich erinnert. Daran was du warst, und immer noch bist.» und was Bitteschön bin ich nun genau? – ich bekomme keine Antwort darauf, nur ein Gekicher von meinem Team…. Ach die schon wieder…. so in der Art. 

Ich sitze wieder an meinen Platz und lege mich hin. Mein Bewusstsein rast mit Lichtgeschwindigkeit durch die Erfahrung, mein Prozessor sortiert – ich kann es noch nicht in meine 3D Welt einordnen, doch ich fühle es als Wahrheit in jeder Zelle meines Körpers. Das reicht mir für den Moment. 

Ich horche der engelhaften Stimme von K während ich da liege. Gerne wäre ich für die restliche Zeit einfach so geblieben.

Plötzlich werde ich quasi aufgesetzt, und meine Aufmerksamkeit richtet sich auf meinen von zu Hause mitgebrachten Bergkristall, den Chalcedon sowie die Silberne Pyramide, die ich in Luxor gekauft hatte. «Nimm den Pendel in die Hand». Ich grüble den Holzpendel aus meiner Hosentasche und positioniere ihn in Bereitschaft in meiner rechten Hand. Erst über der Pyramide. Der Pendel dreht kreisförmig rechts herum, stoppt, dann links herum, stoppt, dann von rechts nach links, stoppt, und von oben nach unten um dann stehen zu bleiben. Das selbe wie zwischen den Pfoten der Sphinx! Denke ich. Das gleiche wiederholt sich über dem Bergkristall und dem Chalcedon. Ich frage erst später nach, was genau das bewirkt hat.²  Denn kaum ist der Pendel fertig, werde ich gebeten, eine Botschaft zu schreiben. Ich habe Papier und Kugelschreiber mit dabei und beginne zu schreiben. Erst kommt eine Botschaft für die Gruppe durch, die ich hier gerne mit dir teilen darf: 

Kings Chamber – 27. Oktober 2017

We are happy you found your way here.
May you feel our love and gratitude.
May you hold the frequencies you experience within this great Being and pass them on.
Give yourself the time you need to fully understand what was installed into you.
We thank you for your permission in facilitating the upgrade of your dimension.
To you it may seem subtle, not even recognizable.
Do believe us when we say it is essential you made your way here. 

Wir sind glücklich, dass du den Weg hierhin gefunden hast.
Mögest du unsere Liebe und Dankbarkeit fühlen.
Mögest du die Schwingung die du innerhalb dieses grossartigen Wesens erfährst aufrecht erhalten und diese weitergeben.
Gib dir die Zeit die du benötigst um vollumfänglich zu verstehen was in dir installiert wurde.
Wir danken dir für deine Erlaubnis den Upgrade deiner Dimension zu ermöglichen.
Dir mag es sanft, nicht einmal erkennbar erscheinen.
Glaube uns, wenn wir sagen, es ist essenziell dass du hierher gekommen bist.

Weiter, kommt für jedes Einzelne eine persönliche Botschaft durch. Das interessante daran ist, dass ich wie aus fremder Hand schrieb. Und, als ich den letzten Buchstaben der letzen Botschaft schrieb, ging das Licht an! Dem sage ich echte Synchronizität.

Wir packen in Windeseile alles zusammen und begeben uns auf den Anstieg. Am Ende des steilen Ganges werden wir von einem Jungen strahlenden SiBe mit den Worten: “Welcome back!” empfangen. Damit spricht er mir direkt ins Herz. Es fühlt sich wahrlich an, als ob ich zurück komme aus einer anderen Zeit, einem anderen Raum, einer anderen Realität.
Draussen, wieder an der frischen, wenn auch immer noch milden Luft, muss ich erst mal tief durchatmen. Dabei frage ich mich: habe ich das wirklich erlebt da drin, oder träume ich vielleicht. Wir dürfen noch ein paar Minuten vor der Pyramide verweilen bevor wir zurück ins Mena House chauffiert werden. 

Ich fühle mich total aufgeladen, voller Freude, Glück und Dankbarkeit über meine Erfahrungen. 

Als wir am Morgen im Hotel ankamen, sahen wir das Personal bei den Vorbereitungen für eine Hochzeitsfeier. Tische und Stühle wurden auf die auf der Wiese des Hotels ausgebauten Plattformen gestellt. Eine Bühne mit Lichtshow stand bereits fertig da. Wir wussten also, es würde laut werden. Als wir gegen halb neun zurück kommen, ist das Fest in vollem Gange. Die Musik ist laut und der Beat unwiderstehlich. Ein Mix aus westlichen und ägyptischem Sound dröhnt aus den Lautsprechern. So aufgeladen wie ich mich fühle, will ich da hin und mittanzen. Aki sagte mir, ich können ruhig hin, die würden sich riesig freuen, wenn Fremde mit ihnen feiern. 

Von meine KollegInnen könnte ich niemanden begeistern, mich zu begleiten. Sie verschwanden
alle auf ihre Zimmer. Ich tat es ihnen gleich, nicht um dort zu bleiben, sondern um mich frisch zu machen. Ich hatte Lust auf tanzen und feiern. So gönnte ich mir erst ein Glas Wein und lauschte aus der Ferne dem unwiderstehlichen Rhythmus der Musik. Fasste Mut und begab mich in Richtung Tanzfläche. Ich wagte es, trotz Aki‘s Versicherung ,nicht gleich auf die Tanzfläche. So blieb ich etwas abseits im Grass und tanzte glücklich und zufrieden zur Musik mit. Das DJ Pult war in meiner Nähe und plötzlich winken mir die beiden Jungs zu und halten die Daumen hoch. Kurz darauf sagt der eine etwas ins Mikrofon. Logisch verstehen ich kein Wort arabisch und denke mir auch nichts dabei. Unmittelbar nach seiner Durchsage stürmt ein Paar von der Bühne in meine Richtung. Immer noch denke ich mir nix dabei. Doch als sie direkt auf mich zukommen und mir Handzeichen geben mit ihnen zu kommen, glaube ich meinen Augen nicht. Die junge Frau kommt näher, gefolgt von ihrem Partner. Sie nehmen mich in ihre Mitte und führen mich mit ihnen auf die Bühne. Come, come, dance with us! We love you for it!

Wer glaubt einem das! Wildfremde Menschen die sich derart freuen über die Teilnahme an ihrem Fest. Ich bin überglücklich und tanze wie in Ekstase auf einer fremden Hochzeit mit. Das hat sooo gut getan.

Ich bin der Meinung, dass es im Leben wichtig ist zu feiern. Vor allem wenn ich intensive spirituelle, multidimensionale „Arbeit“ geleistet habe, unterstützt das Feiern eben die Integration und erdet mich im höchsten Masse. Ich bin total dankbar, dass mir die britische Medialität das beigebracht hat. An den Ausbildungswochen am Arthur Findlay College in Stansted und in der Tre-Ysgawen Hall in Wales wurde abends nach getaner Arbeit immer noch ein wenig Zeit zum Feiern eingeplant. Ich verstehe natürlich auch, dass dies nicht für alle gleich ist. Für mich ist es wichtig. 

Nach rund zwei Stunden wirklich lauter Musik, suche ich nach dem Paar, dass mich eingeladen hatte mitzutanzen, bedanke und verabschiede mich. Was für ein magischer Abend! Mehr als zufrieden spartiere ich richtig Zimmer und bin überzeugt, der erhaltenen Botschaft in der Pyramide volle Ehre erweisen zu haben:

Mögest du die Schwingung die du innerhalb dieses grossartigen Wesens erfährst aufrecht erhalten und diese weitergeben.

Ich habe meine Energie, meine Schwingung, meine Freunde und Liebe verteilt! Wie gewünscht.

 


¹ Am anderen Tag erzählt uns Aki nochmals über die „Geschichte“ der Pyramiden und darüber, wie diese von tausenden von Menschen mit verschiedensten Absichten geplündert und verwüstet wurde. So auch, dass im 18. Jahrhundert nachdem der Eingang wieder gefunden wurde, darin Leichen von römischen Soldaten aus dem alten römischen Reich gefunden wurden. Es werde vermutet, dass sie dadrin verschüttet oder eingeschlossen wurden.

² Mein Team erklärte mir im Nachhinein, dass durch das Pendeln über den Kristallen und der silbernen Pyramide die Frequenzen, die Energie gespeichert, unserer Dimension angepasst und verankert wird.

Dreaming Egypt – Tag 11

Freitag, 26. Oktober 2018

Tempel von Karnak, Meditation im Raum der Statue Sekhmet und das Gate to Heavens

Die Tagwache heute um 4:30 Uhr ist schon fast wie ausschlafen. Pünktlich um 5:30 Uhr nähert sich ein Boot Taxi der Afandina, dass uns über den Nil führt wo wieder ein Car auf uns wartet. Die Fahrt zum Karnak Tempel dauert bloss 20 Minuten. Je näher wir der Anlage kommen, umso mehr fühle ich in meinem Körper ein Vibrieren, eine Aufregung. Das wird spannend.
Der Car fährt bei der Einfahrt zum riesigen Parkplatz vor. Akram, unser Tour Manager, ist wie immer vollkommen vorbereitet. Er steigt aus, zückt die nötigen Bewilligungsdokumente für den frühen Besuch und bezahlt die Tickets. Wir sind die Ersten auf dem gesamten riesigen Tempelareal. Nicht einmal die Souvenir Verkäufer sind anwesend.
Aki, unser Ägyptologe zeigt uns in der Eingangshalle am Tempel Modell, wo sich das Haus der
Sekhmet befindet. Wir wollen zügig dorthin laufen, damit wir alleine bei der Statue meditieren können. Lets move, meint er.  Wir marschieren durch die Tempelgebäude, durch die imposante Säulenhalle, an der riesige Statute des Ramses II. mit seiner Tochter vorbei. Vorbei an einem der grössten Obelisken, der aus einem einzigen Stück rosa Granit besteht. Später erfahren wir, dass die Pharaonin Hatschepsut diesen erstellen lies. Aki fordert uns auf, weiter zu gehen. Wir würden nach der Sekhmet hierher zurück kommen.

Aki macht uns beim Gehen auf das eine oder andere aufmerksam, auf das er nach unserer Mediation zurückkommen werde. Ich merke, dass ich ihn höre, aber nicht genau verstehe. Ich schaue mich um und sehe, dass auch die Anderen sich bereits auf einer anderen Bewusstseinsebene bewegen. Von Victoria und Aki wissen wir, dass diese Sekhmet Statue seit mehr als 3000 Jahren am selben Ort steht und dass sie, Victoria, hier schon viele bewegende Downloads bekommen habe. Sie meint humorvoll zu uns: «You may be Sekhmetized». Was soviel heisst wie, in ihren Bann gezogen zu werden. 

Der Raum in der Sekhmet steht, ist abgeschlossen. Victoria bekommt vom SiBe den Schlüssel ausgehändigt. Das ist keine Selbstverständlichkeit, nein es ist ein Zeichen für Achtung und Respekt. Die anwesenden SiBe’s, es sind etwa sechs von ihnen, ein paar bewaffnet aber in keiner Art und Weise bedrohlich, schauen uns zu, betrachten uns, lächeln uns an. Aki steht gerade neben mir und meint: Ihr seit wirklich eine spezielle Gruppe und ich glaube diese Aufpasser spüren das. 

Wir bekommen 30 Minuten Zeit bei Sekhmet zu weilen. Der Raum selber ist dunkel. Das heisst, die aus schwarzem Granit (glaube ich) bestehende Statue steht in absoluter Finsternis. Nur ein wenig Licht kommt von der Eingangstüre her. Eines nach dem Anderen betritt den Raum. Ich wähle wieder als Letzte einzutreten. Die Energie die aus dem Raum, respektive von Sekhmet kommt ist in meiner Empfindung dicht. Als ich vor der Türe stehe, fühlt es sich an als ob ich in einen Pool von dickflüssiger Masse trete. Mein Atem steht fast still und ich fühle Ehrfurcht in mir hochsteigen. Was ist das denn? frage ich mich und höre meine Türsteherin zu mir sagen «Nur zu, sie beisst schon nicht!» Mit ein wenig Überwindung betrete ich den Raum. Ich stehe in die Ecke, ich kann die Statue wegen der Dunkelheit nicht sehen, aber ich fühle ihre Präsenz. Irgendwie drückt es mich gegen die Wand und ich beschliesse mich anzulehnen. Die anderen sitzen alle in Kreisform am Boden und himmeln die Statue von unten an. Mir wird es beim Zusehen dieser sich unterordnenden Haltungen wind und weh. Vor meinem inneren Auge erscheinen Worte, Sätze: «Ich brauche eure Verehrung nicht. Begegnet mir auf Augenhöhe». Ein wenig erschrecke ich dabei und frage mich, ob ich derart überheblich bin so einer Wesenheit keine anbetende, unterwerfende Haltung einnehmen zu können, oder zu wollen. Wieder meldet sich meine Türsteherin und meint: «Mach dir darüber keine Gedanken, sie will wirklich nicht angebetet werden. Sie möchte euch eine Botschaft übermitteln, doch erst wenn du wieder alleine bist.»
Ich bleibe an Ort und Stelle stehen. V lädt jede ein, sich vor die Statue zu stellen und wer will, könne sie auch berühren. Ich halte meine Augen geschlossen und es ziehen Jahrtausende von eindrücken, Gesichtern und Wesenheiten an mir vorbei. Dann spüre ich den Impuls mich ihr zu nähern. Ich spüre eine Hand auf meiner Schulter die mich Schritt um Schritt in ihre Richtung führt. Die Hand auf meiner Schulter führt mich erst neben Sekhmet, wo ich ein paar Sekunden neben ihr stehen bleibe. Ich werde umgedreht und mache einen Schritt zurück und meine Türsteherin sagt, nimm einen halben Schritt nach rechts und bleib dann stehen. Drehe deinen Kopf nicht nach rechts. Meine rechte Hand wird auf Sekhmet’s Schulter gelegt und da bleibe ich für ein paar Minuten stehen. Ich fühle eine Zustimmung, ein Willkommen zurück, Dankbarkeit dafür hier zu sein und die Bitte ihre Botschaft zu vermitteln.

Meine Kolleginnen sehen das, und wollen sich nun auch hinter Sekhmet stellen. Sanft werde ich gebeten, Platz zu machen und gleichzeitig aus meinem tranceartigen Zustand geholt. Ich öffne die Augen. Neugierig wie ich bin, will ich wissen, warum ich meinen Kopf nicht nach rechts drehen sollte. Zu meiner Überraschung sehe ich, dass die Statue mit einer Faustdicken, kantigen Eisenstange an der Rückwand befestigt ist. Wäre ich ein paar Zentimeter weiter nach rechts getreten, oder hätte ich meinen Kopf gegen die Anweisung gedreht, hätte ich mich an der Eisenstange verletzt! Wau, dachte ich! Danke für die präzisen Anweisungen. 

Unsere halbe Stunde ist um und wir müssen den Raum verlassen. Als Letzte betrat ich ihn; als Letzte verlasse ich ihn, nicht ohne noch ein Foto zu machen von diesem unglaublich lebendig erscheinenden Granitstatue. Ich weiss nun, was V meinte mit Sekhmetized. 

Aki informiert uns, dass er noch eine Überraschung für uns habe. Er hätte den verantwortlichen
SiBe überzeugen können, uns noch in den Bereich des Osiris zu führen, wo es das «Gate of Heavens» zu sehen gäbe. Victoria flippt fast aus. Sie habe nur immer davon gehört, doch noch nie habe sie jemand bis dorthin geführt. Es steigt Aufregung in der Gruppe. Ich bin noch ziemlich benommen von der Begegnung mit Sekhmet und frage mich gerade, ob ich noch aufnahmefähig bin für einen weiteren Dimensionssprung. Ach, doch, das bin ich. Ich zünde mir eine Zigarette an und wusch, touch-down – welcome back to earths’ present dimension!

In mehr oder weniger Stille laufen wir Aki und dem SiBe hinterher. Wir bewegen uns fern vom Touristenpfad. Ringsherum liegen Ruinen, Steinblöcke die hier von Archäologen zwischengelagert werden. Es sind so viele Funde die hier sozusagen täglich gemacht werden. Aki meint, sie wissen bald nicht mehr wohin mit all den neuen Funden.

Wir nähern uns einem nicht sehr grossen Hausruine. Sieht nach nicht viel aus. Doch dann betreten wir eine Art Innenhof und vor uns steht das Tor zu den Himmeln, ja im Plural. Aki erzählt uns, dass die PriesterInnen durch dieses Tor in andere Welten gingen. Ich betrachte es ganz genau und plötzlich verschieben sie die einzelnen Türen nach vorne, wahrlich als ob es Türen in andere Dimensionen sind. Wir stellen uns alle vor den Eingang. Ich möchte eigentlich mit beiden Füssen auf die Stufe treten, doch ich werde zurückgehalten. «Ein Fuss reicht» höre ich in meinen Gedanken flüstern. «Einer hier und der andere dort! Das wird noch eine Weile so bleiben». Ich weiss genau was damit gemeint ist. Auch hier bekomme ich so viele Informationen, dass mein Prozessor nun auf Hochtouren läuft und für den Rest des Tages mal damit beschäftigt ist, alles einzuordnen – wenn das überhaupt einzuordnen ist.

Es geht weiter und wir spazieren noch ein wenig mit Aki durch den Tempel. Er schafft es, unsere Aufmerksamkeit zu gewinnen, weil er so wunderbare Geschichten zu den Tempeln, den Hieroglyphen und der Kunst zu erzählen weiss. Die Säulenhalle ist wirklich sehr mächtig und da und dort ist sogar noch etwas Farbe an den Gesteinen. Als wir dann etwas Zeit bekommen, alleine noch den Tempel zu erkunden, zieht es mich aus der Anlage raus. Ich gehe im Schnellgang Richtung Ausgangsbereich und stehe mitten auf der kolossalen ‚Strasse‘ die zu alten Zeiten die Verbindungsstrasse zwischen dem Tempel in Luxor und Karnak war. 1.8 Meilen lang. Ich bin noch einige Minuten alleine auf dieser Strasse, halte mein iPhone in den Händen als ich an die Botschaft von Sekhmet erinnert werde. Ok, ich öffne meine Notizen und beginne auf englisch zu diktieren: 

Sekhmet – 26. Oktober 2018, 8:42 Uhr
I thank you for making your way to me and I do thank you for the fragrances you bring to me. I will help you in balancing your wrath with love. Just like I was able to do so, so will you. I will support you in your endeavors to bring light into the darkness. Do never fear again being slaughtered, as that is not in your frequency any longer. What you are now is what you earned throughout time and space. You have gathered enough knowledge, wisdom and respect. You do not need to bow before me, as we are equal. Look me in the eyes and know you are me and I am you.
I stand in darkness, dark I am not. I am full of sparkle, of luminosity and full of light so are you. Let your light shine across the universe.
Walk among the people of your land, knowing you are me. Carry the divine light within. Know you are the sparkle of the stars, know you are the infinity of the universe, know that you are who I am and I am who you are.
There is no necessity any more to fall on your knees before me as you are the same as I am, meet me Eye to eye. Unite with those who meet me. Be proud of who you are, be generous to those you meet, be understanding to dose who cannot see the light within themselves. Be assured they hold it, too.
I thank you for your preSence and your fragrance. 

Ich danke dir dafür, dass du den Weg zu mir gemacht hast und für den Duft den du mir bringst. Ich werde dir helfen deinen Zorn mit Liebe zu balancieren. Genau wie ich es konnte, wirst es auch du können. Ich werde dich unterstützen in deinen Bestrebungen Licht in die Dunkelheit zu bringen. Habe nie wieder Angst davor, geschlachtet zu werden, das gehört nicht mehr in deine Frequenz. Was du jetzt bist, hast du im Laufe der Zeit und Raums verdient. Du hast genug Wissen, Weisheit und Respekt gesammelt. Du brauchst dich nicht vor mir zu verneigen, weil wir gleich sind. Schau mir in die Augen und wisse du bis mich und ich bin dich.
In Dunkelheit stehe ich, doch finster bin ich nicht. Ich bin voller Funkeln, Brillanz und voller Licht, genau wie du. Lass dein Licht durchs Universum strahlen.
Geh inmitten der Menschen in deinem Land, wissend du bist mich. Trage das göttliche Licht in dir. Wisse du bist das Funkeln der Sterne, wisse du bis die Unendlichkeit des Universums, wisse du bis mich und ich bin dich.
Es ist nicht mehr notwendig vor mir auf die Knie zu fallen, weil du bist mir gleich. Begegne mir Auge in Auge.
Vereine dich mit denen die mir begegnen. Sei stolz darauf, wer du bist, sei gütig gegenüber denen, denen du begegnest, sei verständnisvoll denen gegenüber die ihr inneres
Licht nicht sehen. Sei versichert sie tragen es ebenso in sich.
Ich danke dir für deine AnWesenheit und deinen Duft. 

Woo! Ich teile diese Botschaft später mit den Anderen. Offenbar war es wirklich wichtig, diese schriftlich mitgeteilt zu bekommen. 

Es ist erst 9 Uhr morgens und ich habe das Gefühl, ich sei Jahrhundertelang hier gewesen. Wir fahren zurück auf die Afandina zu unserem letzen Frühstück auf dem Boot. Alle sind wir traurig, dieses wundervolle, liebenswürdige Boot und die Crew zu verlassen. Doch leider müssen wir. Einige von uns wollen noch ins Luxor Museum und Aki ist überglücklich, über die wirklich schön Objekte und Statuen dort erzählen zu können. Mir gefiel die Hathor Statue sehr und das Liebespaar besonders…. 

Um die Mittagszeit checken wir im Hotel Sonesta St. George ein. Ein ziemlich gehobenes Business und Seminar Hotel Mitten in Luxor, den Nil sieht man vom Balkon aus ein bisschen. Wir haben ungefähr eine Stunde vor dem Lunch, um uns im Zimmer einzurichten. Ich sehne mich nach einer Dusche und anderer Kleidung. Lege mich hin und warte auf meinen Koffer, doch der kommt nicht. Ich beschliesse erst mal zum Lunch zu gehen, melde der Rezeption vorher, mein Koffer sei noch nicht in meinem Raum.
Akram tritt in den riesigen, lauten und in Blautönen eingerichteten Speisesaal und sucht nach mir. Dein Koffer wurde im Car liegen gelassen und der Car sei abgefahren. Er kümmere sich darum und ich würde den Koffer in einer Stunde bekommen. Akram ist ein toller Mensch, humorvoll, liebenswürdig, offen und ein Mann der sein Wort hält. So schlendere ich nach dem Mittagessen ein wenig durch den Shopping Bereich des Hotels, schau mir dessen Restaurants, Coffee Shop, Lobby, Pool, Bank an;  ja hier gibts Bankschalter im Hotel. Kaum mache ich es mir im Coffee Shop bequem, flitz Akram mit meinem Koffer durch den Gang! Das ging schnell.
Bis zum Nachtessen habe wir freie Zeit. Einige gehen nochmals in ein Schmuckgeschäft und Aki bietet an, uns in den Markt zu begleiten. Wir sind dann zu Dritt, die mit Pferd und Wagen durch den chaotischen Abendverkehr zwischen Autos, Kleinbussen, Lieferwagen, Mofas und Fussgängern dahin gefahren werden. Wir hatten total viel Spass mit Aki und den vielen Verkäufern die einem alles möglich andrehen wollen. Ich fand eine tolle türkisfarbene (was sonst) Sekhmet Statue und eine Hathor über die ich sehr glücklich bin. Natürlich habe ich mehr als das gekauft, und ohne Aki als Unterstützung hätte ich wohl die ganze Nacht da verbracht.

Nach dem Nachtessen verschwanden alle ziemlich schnell auf ihre Zimmer. Für mich fühlte sich dieser eine Tag an wie Zehn. Ich fiel glücklich, erfüllt und tiefst berührt ins Bett. 

Dreaming Egypt – Tag 10

Donnerstag, 25. Oktober 2018

Meine Entscheidung, mich am Vorabend schon für den Besuch des Totentempel der Hatschepsut, abzumelden, war Gold richtig. Denn die Nacht verbrachte ich mit ziemlichen Bauchschmerzen, Durchfall und Übelkeit. Als es endlich nach lies, wäre schon bald Tagwache 4:30h gewesen. 

Ich habe die Afandina den ganzen Vormittag für mich. Abgesehen von der mit Reinigung und
Unterhalt des Boots beschäftigen, und um mich besorgten,
Crew.

 

Ich brauchte diesen Tag der Erholung. Zum Packen, mich vom Nil und der Afandina verabschieden, zu schreiben.

Als Gruppe treffen wir uns Mitte Nachmittag zum Austausch. Alle erzählen mir von ihren Erfahrungen im goldenen Tempel der Hatschseput, zeigen mir Fotos. Ich bin ein wenig traurig, nicht mitgegangen zu sein. Doch mein Körper hat da klar NoGo gemeldet. 

Am Abend steht die Afandina Crew Abschiedsparty auf dem Programm. Wo sie, nebst ihrem kleinen fixen Gehalt, von uns auf Trinkgelder hofft.

Dreaming Egypt – Tag 9

Mittwoch, 24. Oktober 2018

Um 3:30 Uhr klingelt das Telefon zur Tagwache. Es gibt Frühstück, was mir um die Zeit gar nicht pässlich ist. Ich brauche süssen Kaffee – respektive Zucker mit Kaffee (mitgebrachten Bio Rohrzucker natürlich) – und Nikotin. Das sind meine besten Erdungsfreunde. Touch down and welcome back to earth, so in der Art…

Punkt fünf Uhr steigen wir in einen Car mit WC. Dieses Detail wird sich später noch als wichtig erweisen. Aki meldet sich mit seiner liebevoll aber bestimmten Art, Aufmerksamkeit von uns zu gewinnen, zu Wort. Die Fahrt daure rund drei Stunden ohne Zwischenhalt.

Einmal in Abydos angekommen, seien wir die ersten des Tages die den Totentempel des Pharaos Sethos I. sowie das Osirion betreten, vor dem grossen touristischen Ansturm. Das sei auch für ihn nicht alltäglich und wir sollen die Kraft – the power of the place – fühlen. Er, mit seiner Bekanntheit im Land, ist zuversichtlich, dass er uns ein paar wundervolle, kraftvolle Spots innerhalb der Anlage zeigen kann. Ob wir in die Tempelanlage des Osirion hinunter können, sei unklar. Das Osirion ist der Gottheit Osiris gewidmet, Bruder und Ehemann der Göttin Isis. Da ist in die Felsformation die Lebensblume eingebrannt oder gelaserd. Wie genau die dort hin kam, ist nach wie vor ein Rätsel.

Wir fahren sozusagen dem Sonnenaufgang entgegen. Das ist wirklich ein Spektakel der besonderen Art. Ich knipse wie wild durch die Fensterscheiben des fahrenden Cars und ergattere ein paar interessante Momente. 

Die Stadtdurchfahrt in Quena mitten im Gewühl des Wochenmarktes fesselnd. So vielfältig, farbig, chaotischen und dennoch geordneten Zu- und Hergehen.

Es ist bereits neun Uhr morgens, als wir bei der Tempelanlage eintreffen. Nach den üblichen Sicherheitskontrollen, Papieren und Dokumenten, steigt ein SiBe mit ein und wir fahren 100 m weiter zum Parkplatz. Alle wollen vorher noch auf’s WC. Aki weisst den Weg in Richtung eines prachtvollen, grünen Baum, der vor der Tempelanlage steht.

Das Betreten des Tempels ist… mir fehlen die Worte um diesen Gebäuden, deren Struktur, Präzision gerecht zu werden. Ich bin überwältigend beeindruckt. Mit dem ersten Tritt der Treppe in Richtung Eingang veränderte sich sekundenschnell meine gesamte Umgebung. Ein Flashback. Ich bin irgendwie in der Zeit, in der dieser Tempel und der Ort hier in Hochblüte war. Alles ist grün um mich herum, es ist belebt, wie im Dorf vorhin, jedoch gelassener. Akram ruft meinen Namen, Cristina Cristina come, we have to hurry bevor the people come. Und wutsch, ich bin zurück. Wau, nur schon dieses Erlebnis hätte mir für den Rest des Tages gereicht. In zügigem Schritten lots uns Aki durch die Tempelanlage, zeigt bei vorbeigehen auf das eine Bild, die Säulen, erzählt was. Ich höre ihn, und doch nicht. Ich staune und sehe wie es damals war. Wieder ist es Akram, der mich zum Weitergehen auffordert. Wir müssen zuerst zum Osirion, das sei auf der Rückseite des Tempels, wir kämen danach wieder hierher zurück. Also laufe ich weiter, nach draussen, von Wüste umzingelt. Plötzlich bleiben alle stehen. Aki verhandelt gerade mit dem SiBe. Der Blick in den sogenannten Osirion ist atemraubend. Leider dürfen wir nicht ganz nach unten, weil es Wasser hat. Am Boden smaragdgrünes Wasser. Links im Bild, am Pfeiler, beim Schatten sind zwei Lebensblumen ersichtlich. Niemand kann sich bis dahin erklären, wie oder wann diese dort angebracht wurden.

Wir können für zehn Minuten auf den Treppen, die bis ganz nach unten führen, stehen bleiben; uns einfühlen. Nur zu gerne, wäre ich länger dort verweilt. Ich fühle mich zwischen Welten hin und her gehen, bin voller Freude, beeindruckt und habe ein tiefes Wiedererkennungsgefühl. Welcome home. Aki versammelt uns und führt uns durch das Innenleben des Tempels, was die Priester taten, wie sie beteten. Innerlich schmunzle ich und denke: … ja und Priesterinnen…. V schaut mich gerade an, schmunzelt ebenfalls und wendet sich lachend zu Aki: „And Priestess!“

Es hat unzählige Räume, Vorratskammern, Durchgänge, Gebetsräume, Heilräume. Erstaunlicherweise haben hier einige Kunstwerke noch Farbe. Plötzlich herrscht Aufregung in der Gruppe, Aki ruft uns zusammen. Wir seien wahrlich gesegnet, genau in diesem Moment hier zu sein um von Gottheit Ra gesegnet zu werden. Er meint das im Spass und Ernst gleichermassen und zeigt an die Decke auf eine glatt geschliffene Öffnung durch den riesigen Felsblock.

Wir haben etwa eine halbe Stunde Zeit, selber ein wenig im Tempel herumzuschlendern und uns in einen der Räume aufzuhalten. Mich zog es in einen Durchgang, wo gerade die Decke restauriert wird. Ich staune über das Symbol der Sterne, ein fünfkantiger Stern. Seit vielen vielen Jahren zeichne ich jeweils ein fünfkantiger Stern, der auch als Blume gesehen werden kann. Warum mich genau dieses einfache Zeichen dermassen berührt ist Gegenstand von Ermittlungen.

Unsere Zeit hier ist schon wieder um und wir werden im Hotel Flower of Life zum Lunch erwartet. Ich rede hier von Sprüngen zwischen den Welten, von Dimensionenwechsel, nicht bloss metaphysischer Art. Nein, physischer Art ebenso. Das Hotel ist eine weitere Welt.

Im Speisesaal herrschen eisige Temperaturen, ohne Witze. Die Klimaanlage ist auf gefühlte 17 Grad eingestellt. Ich wickle mich in mein Pestamal Schal. Während wir aufs Essen warten, und ich über das erlebte nachdenke, beginnt in mir eine Art beben, das durch meinen ganzen Körper schwingt. Es ist eine sanfte, liebevolle hin und her schaukelnde Energie. Ich fühle mich umarmt, eingehüllt, geschaukelt….. in den weichsten Armen die ich je gefühlt habe. Mein Herz wird geflutet von universeller Liebe.      J schaut mich fragend an: alles gut bei dir? Ich teile mit ihm meine Wahrnehmung und er nickt und nickt und nickt, es gehe ihm auch so.
Lunch wird serviert. Wir sind zeitlich knapp dran, und müssen uns mit dem Essen beeilen. Ich esse zügig und suche einen Ort um in Ruhe eine Zigarette zu rauchen und mich aufzuwärmen. Der Hotelinnenhof erweist sich hierfür als perfekt.

 

Weitere knapp zwei Stunden Carfahrt liegen vor uns, um nach Dendera zu gelangen. Darauf freue ich mich besonders. Den Tempel der Hathor, Göttin der Liebe, des Friedens, der
Schönheit, des Tanzes, der Kunst, der Musik, der Erotik zu besuchen. Es ist 15:30 Uhr als wir bei der Tempelanlage vorfahren. Ich bin froh, denn die Hitze beginn um diese Zeit nach zu lassen. V hat mit den beiden A.A. – Aki und Akram – im Car schon vereinbart, dass wir gerne in das an Isis gewidmeten Haus auf der Tempelanlage gehen möchten. Wir haben Glück, denn der SiBe vor Ort gewährt uns 15 Minuten. Beim betreten des Raumes sind wir bereits in einem veränderten Bewusstseinszustand. V nimmt die Stimmgabeln hervor. Und fordert uns auf in das Gefühl der Hathor zu schwingen. Liebe, Tanz, Musik, Freude. Wir singen drei mal ein Lied in afrikanischer Sprache, wir klatschen, kleine Rascheln werden geschwungen. Pssst, rufts von draussen. Schade, dürfen wir hier nicht laut werden…. Ich fühle so viel Liebe von diesem Gestein. Ich stehe mit geschlossenen Augen, mit beiden Füssen fest am Boden verankert, Arme locker neben mir hängend da. Meine Handinnenflächen werden heiss und ich lege sie auf meinen Unterbauch, auf mein Sakral Energiefeld…….  und…… der Rest ist für mich zu wissen, und für dich darüber zu rätseln… grins, grins, smile, smile.
Meine Stimme fängt an ein OM zu summen. Worauf eine weitere Stimme und noch eine und noch eine, bis wir uns finden. Wir Summen drei mal ein OM. Die Vibration meiner Stimme, des Raumes, der Anderen zerschmilzt mit meinem physischen Körper. Das Empfangene wird so irgendwie durch unsere physischen Körper in diese Dimension übersetzt und mittels unserer Körper in unsere planetaren Frequenzen eingespeist.

Nach diesem, wenn auch kurzem, dafür sehr sinnlichen Erlebnis, kehren wir zum Hauptgebäude des Hathor Tempels. Ich schwebe wortwörtlich auf Wolke sieben und verliebe mich immer mehr in dieses wundervolle, magische Misir, so nennen sich die Ägypter ihr Land.
Ich beschliesse hier und jetzt so schnell wie möglich hierher zurück zu kehren. Und sicherlich mehr Zeit hier zu verbringen. Der Hathor ist einer der wenigen Tempel, die noch Touristen eine steile Treppe hochsteigen lassen um den Tempeldachrundgang zu machen und auf der anderen Seite den schmalen flach absteigenden Gang zu durchlaufen. So wie es die Priesterinnen des Alten Ägyptens wohl getan haben müssen.

Punkt 17 Uhr müssen wir die Anlage wieder verlassen. Wir sind die letzten und die Verkäufer warten schon verkaufswillig auf uns. Die Menschen sind arm in Dendera, und bestreiten ihren Lebensunterhalt vor allem durch den Tourismus. Und verhandeln können die! In Windeseile, kaufe ich einen türkisfarbenen (wie auch anders) Schal und ein weisses Baumwollhemd für meinen Mann. Der Car läuft schon, und Akram ruft uns liebevoll zur Beeilung. Move, move my sisters, move as one – we have to go.

Im Car spüre ich meine Erschöpfung und meinen Bauch gurgeln…. oh je oh je…. habe ich da wohl beim Mittagessen was erwischt….. ich habe Krämpfe, Übelkeit überkommt mich…. und so erweist sich die Toilette im Car doch noch als ein Segen…. auch wenn es ne Menge Überwindung braucht, die heisse, stinkende Cartoilette zu betreten….. ich bin nicht die einzige mit den selben Symptomen…. Um 19 Uhr sind wir wieder auf der Afandina, wo wir zum Nachtessen auf dem Boot von der Crew innigste erwartet werden. Ich kann kaum etwas essen und weiss, dass ich wohl am nächsten Tag besser auf dem Boot bleiben werde.

Auf dem Programm steht für den Vormittag des Tag 10, 4:30 Uhr Tagwache und Besuch des Totentempel der Hatschepsut.

Den werde ich wohl verpassen.

Dreaming Egypt – Tag 8

Ankunft in Luxor

Dienstag 23. Oktober 2018

Es ist unser letzter Segeltag auf der Afandina. Nach einem reichhaltigen Frühstück treffen wir uns zum Austausch der Erlebnisse vom Vortag, im Tempel des Horus, der als Falke oder Menschen mit Falkenkopf dargestellt wird. Wieder einmal ist es sehr bereichernd den anderen zuzuhören und beim Einen und Anderen Übereinstimmung mit meinen Wahrnehmungen festzustellen. Das unterstützt die Integration.

Um auf dem Nil nach Luxor zu gelangen, müssen wir durch ein Lock hindurch geschleust werden.  Das hat mit dem Staudamm von Assuan und der Regulierung der Wassermenge zu tun, jedenfalls habe ich das so verstanden. Wir werden in einen engen Schacht geschleust, unser Captain und die Crew sind voll beschäftigt die Afandina richtig zu platzieren. Vor uns und hinter uns werden riesige Schranken geschlossen. Ganz langsam wird Wasser aus dem Schacht gelassen, so dass wir hinunter sinken, immer tiefer, bestimmt 10-15 Meter. Dann öffnen sich die Schranken vor uns und  
weiter gehts, nach Luxor wo wir noch vor Sonnenuntergang Anker legen.

In der Abenddämmerung besteigen wir ein Taxi Boot, dass uns ans andere Ufer ins Herzen der Stadt Luxor führt. Wir steigen in einen Car und werden keine 5 Minuten später vor dem Tempel in Luxor wieder abgesetzt. Laufen wäre nicht in Frage gekommen, sagt Akram, das wäre für ihn zu viel Stress. Nicht etwa weil es gefährlich wäre, sondern wegen den Verkäufern, die uns sicher belagern würden und er damit beschäftigt sein würde, sie von uns fern zu halten. Ich verstehe ihn. Dennoch gibt es in solchen Situationen auch ganz tolle Begegnungen mit den Bewohnern und ein Schnäppchen noch oben drauf.

Der Tempel von Luxor ist architektonisch mehr als beeindruckend. Auch weil so viele verschiedene Kulturen und Mächte hier ihre Zeichen und Einflüsse hinterliessen. Die vielen Verwüstungen der alten, ägyptischen Kunst, nicht bloss hier, schmerzte mich jeweils. Gesichter der Gottheiten wurden abgekratzt, verstümmelt. Aki pflegte zu sagen: vor der Zeit der Archäologie hätte jeder hierher kommen können und was gefunden wurde, konnte behandelten werden. So tauchen gar kürzlich im Erbe einer reichen familienlosen Dame eine Mumie auf. Ich bin verblüfft!

Energetisch erlebe ich jedoch eine ganz andere Geschichte. Und es sind nicht mal the hunderten von Touristen die in den frühen Abendstunden durch die Tempelanlage schlendern. Meist in Gruppen den Erzählungen zu den Statuen und der Kunst ihres Reiseführer horchend.

Nein, es herrscht hier in meiner Wahrnehmung energetisch Verwirrendes. Als ob alles etwas durcheinander geraten ist. Altägyptisches, Römisches, Griechisches, Arabisches alles kreuz und quer. Während ich das hier schreibe, beame ich mich gleich nochmals dahin. Die Eindrücke, Bilder und Gefühle der Gesteine, Statuen, Säulen, des Ortes selbst kamen nur so auf mich zu geworfen. Innere Szenen von anderen Zeiten spielen sich vor meinem inneren Auge ab.

Wir müssen uns beeilen, da Akram wieder mal eine Ecke des Tempels für uns frei machen konnte und uns 15 Minuten gewähren kann. 

Wir standen im Kreis innerhalb eines dachlosen Gebäudes in einer Ecke, umzingelt von gigantischen Säulen. Alle schlossen die Augen um so schnell wie möglich in einen meditativen Zustand zu kommen. Ich konnte meine Augen nicht schliessen, in mir drehte sich alles wie auf einem Hochgeschwindigkeits-Karussell. Ich fixiere einen Punkt am Boden… auch das hilf nicht. Also beginne ich in die Runde zu schauen um festzustellen, dass Einige gerade eine ziemlich intensives Erlebnis haben mit dem was sie fühlen, wahrnehmen.

Wiedermal ist es der Austausch mit Lo und Re, der mir klarere Sicht verschafft. Die beiden empfanden zwar nicht grad so wie ich, doch ähnlich.

Wir verbringen vielleicht 90 Minuten insgesamt im Tempel von Luxor. Nach der Meditation haben wir Zeit, um selber durch den Tempel zu schlendern. Ich entscheide mich, auf schnellstem Weg in Richtung Car zu marschieren. In Ruhe eine zu rauchen und das Erlebte zu reflektieren.

Schnell waren meine Gedanken beim nächsten Tag. Das würde ein Langer werden. Mit insgesamt sieben Stunden Carfahrt… Tagwache um 3:30 Uhr…

Auch wenn ich hier nicht zu meinen acht Stunden Schönheitsschlaf komme, fühle ich mich fit und gut drauf. Das ist auch der Kraft dieses Landes, dessen Menschen, der Sonnenaufgang- und -untergang zu verdanken. 

Dreaming Egypt- Tag 7

Montag, 22. Oktober

Tempel of Horus in Edfu

Wir Segeln weiter in Richtung Edfu wo der Besuch des Tempels von Horus, der in den Wandbemalungen als Falke oder Mensch mit Falkenkopf dargestellt wird, auf dem Programm steht. Horus ist der Sohn von Isis und Osiris und laut Mythologie tötet er an diesem Ort seinen bösen Onkel Seth, der seinen Vater Osiris umbrachte, in 14 Stücke schnitt und diese im ganzen Land verteilte, damit Isis sie nicht finden konnte.

 

 

 

 

 

 

Wir erreichen Edfu um die Mittagszeit. Es warten Pferd und Wagen am Steg auf uns, die uns in rund sieben Minuten zu Tempeleingang fahren. Es ist für Touristen obligatorisch auf diese Weise zum Tempel zu gelangen. Damit werde das einheimische Geschäft gefördert, so Aki.

Einmal mehr gelingt es Akram das Sicherheitspersonal zu überzeugen, uns alleine 15 Minuten in einem der vielen als Vorratskammern verwendeten Räume des Tempels zu gewähren.

Kaum betrete ich den Boden der Tempelanlage bin ich in einer anderen Dimension. Ich fühle mich magisch angezogen vom Hauptgebäude und dessen Ausstrahlung. Akram signalisiert uns zu beeilen. Ich bin dicht hinter ihm und trete als erste in den uns zugewiesen Raum. Stelle mich in eine Ecke und verfalle sogleich in einen tief veränderten Bewusstseinszustand. Der Raum in der Dimension in der ich mich befinde ist voller Farben. Nach und nach kommen die anderen herein und stellen sich im Kreis auf. Jemand lässt die Stimmgabel erklingen, was einen weiteren Dimensionssprung hervorruft. Ich habe das Gefühl, beim Bau der Gebäudes mit dabei zu sein. Ich bin fest mit dem Boden unter meinen Füssen und dem Tempel verankert. Eine Kraft der Stabilität, Beständigkeit und Zeitlosigkeit steigt in mir hoch. Vor mir und um mich herum sehe ich drei verschiedenen Farbstrahle die einzeln verzwirnt in Bewegung sind. Es ist ein Smaragdgrün, ein Blau und etwas was wie Gold aussieht. Diese Farbstränge tanzen in Windeseile um mich herum. Ich kann nicht sagen ob sie aus dem Boden, vom Himmel oder aus mir heraus, oder gar von allen drei kommen. Ich fühle, das Informationen in beide Richtungen ausgetauscht werden. Meine Arme und Hände bewegen sich zwischen Hüft- und Herzhöhe. Erst Handflächen nach unten, dann nach oben, dann rechte Hand nach unten, linke Hand nach oben und umgekehrt. Als ob ein Austausch zwischen Erde, Himmel und mir stattfindet. Bevor ich mehr erfahren kann, werde ich

abrupt aus diesem Zustand gerissen, da unsere private Zeit abgelaufen ist. Bis auf Lo, verlassen alle den Raum. Ihr ist klar, das ich tief versunken bin und sie holt mich mit ihren Gedanken zurück. Ich bin ihr unendlich dankbar, ich wäre vermutlich noch lange da stehen geblieben. Und ich weiss wieder mal, wie es sich anfühlt, wenn einem jemand aus so einem Zustand herausholt. Im ersten Moment stieg etwas Enttäuschung in mir hoch etwas verpasst zu haben.

Mir ist von der abrupten Rückführung und der Erfahrungen schwindlig und ich mag der Gruppe grad nicht folgen. Und so höre ich die jeweils sehr spannenden und ausführlichen Geschichten von Aki nicht mit. Ich torkle wie beschwipst durch den vielleicht eineinhalb Meter breiten Flur in Richtung Ausgang. Ich muss mich immer wieder an die Wand lehnen. Akram und ein Sicherheitsbeauftragter sind besorgt um mich. Der SiBe reicht mir ein Taschentuch und führ mich durch eine Nebentür an die frische Luft. Naja, von frisch im Sinne von kühl ist hier nicht die Rede. Ich setze mich auf eine Stufe, grabsche meinen Fächer aus um mir Erfrischung zu verschaffen. Als ich mich erholt hab, gibt mir der SiBe in gebrochenem Englisch zu verstehen, ich solle ihm folgen. Naiv wie ich in dem Zustand noch bin, glaube ich er führe mich nach draussen. Stattdessen ihm folgen befinde ich mich in einem engen dunklen Treppenhaus, indem die Wände mit Hieroglyphen übersät sind. Take pictures of you, meint er lächelnd. Mir wird schlagartig klar: er will natürlich für diesen Ausflug neben des offiziellen Durchgangs Geld von mir. Dennoch ist er weder aufdringlich noch unangebracht mir gegenüber.

Er hat sich das Trinkgeld verdient 😉

Die trockene Hitze setzt mir nebst dem Erlebten zu. Für den Rest des Tages schwelge ich in den Erlebnissen. Der Austausch mit Lo und den anderen hilft das Ganze besser einzuordnen. Ich finde den Austausch essenziell für die Integration der Eindrücke.

Wir, also die Crew der Afandina, segelt den Rest des Tages und ankert irgendwann kurz vor Sonnenuntergang an einer Insel. Das Nachtessen und die lauen Abenden auf dem Deck werden mir noch lange in Erinnerung bleiben.

Dreaming Egypt – Tag 6

Schwimmen im Nil und Dorfbesuch

Sonntag 21. Oktober

Ich wach kurz vor Sonnenaufgang auf und begebe mich aufs Deck wo bereits zwei meiner Mitreisenden auf den Sonnenaufgang warten.

Als es hell wie wird, dürfen wir noch mal auf die Insel mit der Absicht die Füsse im Nil zu baden. Ich kann es mir nicht entgehen lassen im Nil zu schwimmen. Dazu muss ich sagen dass ich nicht zu den Menschen gehöre die einfach so in jedes Gewässer hüpfen. Aber ich wusste das ich es mir nie verzeihen würde das Gefühl im Nil eingetaucht zu sein zu erleben. Und so tat ich das auch als erste und es fühlte sich unglaublich an. Das Wasser war klar und sanft. Ein Erlebnis, dass ich nie vergessen werde.

Heute verbringen wir den Tag den Nil entlang zu segeln. Akram, unser Reiseführer entschied spontan einen Zwischenhalt bei einem typischen Dort zu machen. Schon beim Anlegen werden wir von einer Horde Hallo schreiender Kinder Empfang. Der Dorfchef nimmt uns überglücklich in Empfang und zeigt uns voller stolz sein Dorf. Wir werden von den Kindern begleitet, die alle ein paar Worte Englisch sprechen und nach Schreibzeug betteln ohne aufdringlich zu dein. Die Herzlichkeit der Dorfbewohner ist beeindruckend und berührend. Gar die Frauen zeigen sich und lächeln und an.

Die Kinder sind dann auch überglücklich beschenkt zu werden. Ich werde alle extra mitgebrachten Kugelschreiber, Bleistifte und Notizhefte im Handumdrehen los.

Wieder auf der Afandina treffen wir uns zur Meditation und Austausch über die Erlebnisse des Vortages im Tempel der Isis. Für mich ist der Austausch über das Erlebnis extrem wichtig, weil es hilft die eigenen Wahrnehmungen besser zu verstehen, wenn ich anderen zuhören kann. Ich bin überglücklich zu hören, das ich mit meiner Wahrnehmung, den Gefühlen, dem hellsichtigen Sehen multidimensionaler, galaktischen Wesen nicht alleine bin. Bis hin zum Farbspektum finde ich Bestätigung in den Aussagen der anderen. How cool is that!

Es wird Abend und wir docken wieder an einer Insel an für die Nacht. Die Hitze wird zur angenehmen Wärme, der Sonnenuntergang wieder zum Spektakel. Kein Wunder, baten die alten Ägypter die Sonne als einen ihrer Gottheiten Amun Ra an. Die Sonne ist hier wirklich atemberaubend.

Dreaming Egypt- Tag 5

Isis Tempel und Kom Ombo

Samstag, 20. Oktober 2018

Ich schreibe diesen Text schon zum dritten Mal 🙈. Das erste Mal gefiel mir der Text nicht, das zweite Mal nachdem ich mehrere Stunden daran gearbeitet hatte und ich ihn in meine Webseite kopieren wollte, habe ich den Text aus Versehen gelöscht.

Um 3:00 Uhr morgens werden wir geweckt. Nach Kaffee und Kuchen fahren wir mit einem Kleinbus zum Hafen wo wir ein kleines Boot besteigen, dass uns zur Insel Philae bringt. Die Überfahrt dauert rund zehn Minuten. Auf halbem Weg hält das Motorboot damit wir das Panorama in Stille betrachten können. Der Mond wird auf dem fast spiegelglatten Wasser reflektiert und am Himmel funkeln die Sterne. Die Insel und der Tempel präsentiert sich majestätisch vor uns. Dank meiner Hellsichtigkeit sehr ich das Energiefeld der Insel. Über dem Tempel zeigt sich die Energie wie wenn man Hitze über dem Asphalt sieht. Wir sind alle bereits in meditativen Zustand, was das ganze noch verstärkt.

Am Steg angekommen erwartet uns ein Sicherheitskomitee das uns den Hügel hoch bis vor den Eingang des Tempels begleitet. Es ist noch dunkel und Taschenlampen weisen uns den Weg. Vom Gebäude selbst sehe ich zu diesem Zeitpunkt nichts, spüre jedoch die Kraft in den Gesteinen.

In Stille betreten wir das Foyer. Victoria und zwei der Teilnehmerinnen begeben sich in den Altarraum um einige Vorbereitungen zu treffen. Die anderen warten in Dunkelheit auf Einlass.

Es ist warm und die Luft duftet nach Sand, Wasser und Gestein. Eine nach der anderen werden wir am Eingang erst von Victoria mit einem Tupfen Öl auf Stirn und Brustbein, danach von unserer Kräuterfrau mit einer von ihr speziell kreierten Essenz besprüht.

Mitten im ca. 15 m2 grossen und 6 oder mehr Meter hohen Raum steht ein Granitblock, der seit Jahrtausenden als Altar verwendet wird. Auf einem von V mitgebrachten Tuch sind elektrische Teelichter, mitgebrachte Kristalle, Kräuter, Statuen und ein Schale Wasser daraufgelegt.

Wir stehen im Kreis rund um den Altar. V eröffnet die Aktivierung mit einem Text aus einem Buch das ihr viel bedeutet. Anschliessend bittet sie die Kraft der Göttin Isis und alle unsere geistig-spirituellen, multidimensionalen Wesen um Anwesenheit.

Seit ich auf der Insel Fuss gesetzt habe, fühle ich mein Team um mich herum. Bevor ich in den Altarraum gebeten werde, bittet mich mein Team mein Aufnahmegerät einzuschalten um die Energie festzuhalten. Ich widerspreche, da ich am Vorabend die Anwesenden fragte, ob eine Aufnahme gewünscht würde und mir diese von einer Teilnehmerin verwehrt wurde. Mein Team gibt mir jedoch das Gefühl, es sei für mich wichtig und so starte ich die Aufnahme.

V nimmt ihre Stimmgabeln hervor und geht von einer Person zur anderen. Sie schlägt die Gabel je zwei mal an. Der Klang ist wegen der Akustik, wenn auch nicht laut, dennoch äusserst intensiv. Als sie hinter mir die Gabel anschlägt und mir einen Finger zwischen die Schulterblätter legt, ist es als ob sie auf den ON Knopf gedrückt hätte. Die Schwingung des Tons durchdringt meinen physischen Körper auf angenehme Art wie Strom.

Meine Türsteherin meldet sich mit der Anfrage: „Du, die fragen ob du bereit wärst, ihnen deine Stimme zu verleihen.“ Ich werde ein wenig nervös, und gleich wieder beruhigt.

Als V die Klanggabel zum letzten Mal anschlägt, ich höre meine Türsteherin sagen: Jetzt.

Es ist seltsam meine Stimme wahrzunehmen ohne genau zu registrieren was ich sage. Ich fühle ein starke Präsenz, ich fühle universelle Liebe durch mich hindurch fliessen.

Die Botschaft, oder Transmission dauert knapp zwei Minuten. Als sie vorbei ist, reagiert mein Körper mit Tränen und Überwältigung. Ich bin nicht unglücklich, dass V ein Dankgebet spricht und das Ritual beendet.

Ich will gehen und teile mit, dass ich draussen warten werde. Im Freien erwartet mich ein wunderschönes Geschenk von Mutter Erde. Den Sonnenaufgang!

Sonnenaufgang Isis Tempel

Für mich ist es wie ein Zeichen, eine Bestätigung und eine Danksagung von Gaia.

Ich bin alleine auf dem Tempel Areal, auch wenn ich weiss, dass Sicherheitspersonal mich beobachtet, fühle ich mich nicht unter Kontrolle. Sie lassen mir respektvoll den Raum.

Wir bewundern nun den Tempel bei Tageslicht und horchen den spannenden Geschichten die unser Ägyptologe Aki zu erzählen weiss. Um Punkt sieben trudeln die ersten Touristen ein. Wir sind alle fasziniert, wie die Energie des Tempels sich auf einen Schlag verändert. Wie wenn der Tempel, dass Gestein sein Kraft wieder herunter fährt.

Zurück auf dem Festland am Steg gibt’s alle möglichen Souvenirs. Schon beim Hinweg fielen mir die türkisfarbenen Steine auf. Die Verkäufer lassen ihr gesamtes Inventar am Steg auf dem Boden ausgebreitet. Als ich erfahre, dass dies in Granit kristallisiertes Wasser ist, hat meine Faszination keine Grenzen mehr! Zwei Stück kommen mit mir.

Auf der Afandina erwartet uns ein leckeres Frühstück während wir in Richtung Kom Ombo segeln. Na ja, eigentlich werden wir von einem Motorboot gestossen. Die Fahrt bis dorthin dauert vier Stunden.

Um 14 Uhr docken wir 500 Meter vom Tempel an. Es ist der einzige Tempel der zwei Göttern gewidmet ist. Soek, der die Dunkelheit und Osiris, der das Licht symbolisiert. Von V erfahren wir, dass es im Tempel einen Platz hat, wo diese Polarität sehr gut zu fühlen sei. Wir haben das Glück, oder vielleicht das exzellente Verhandlungsvermögen unsers Reiseführer Akram, dass wir 15 Minuten ohne Störung von anderen Touristen dort verweilen können. Ganz ehrlich, ich spüre ein ziehen in meiner Hergegend und einen leichten Druck im Solarplexus, mehr nicht. Und offen gestanden macht mir die extreme Hitze mächtig zu schaffen. Ich bin froh, dass wir nicht allzu lang dort verweilen.

Der Tag klingt mit einem Nachtessen auf einer Insel im Nil aus und ich falle reich beglückt, todmüde ins Bett.

Nachtessen auf einer Insel im Nil

Dreaming Egypt – Tag 4

Freitag, 19. Oktober 2018

Nach einem ruhigen Morgen im Mena House Hotel geht’s zum Flughafen wo wir etliche Sicherheitskontrollen über uns ergehen lassen müssen. Mir wird gar mein einziges Feuerzeug abgeknüpft!

Der Flug nach Assuan dauert eine Stunde und fünfzehn Minuten. Ich führe ein intensives, offenes Gespräch mit meiner Sitznachbarin, sodass die Zeit im Nu wortwörtlich verfliegt. Es ist alles durchorganisiert und der Bus wartet bereits auf uns, um uns zur Afandina zu fahren – so heisst das Segelboot auf dem wir die nächsten sieben Tage auf dem Nil nach Luxor schweben. Wir sind allesamt sehr freudig gespannt auf das Boot, nicht zuletzt weil V und Akram so sehr davon schwärmen. Die Pharaonen bereisen den Nil auf solchen Booten.

Afandina

Die Hitze ist – um die 42 Grad – Mitten am Nachmittag, wenn auch trocken, doch brutal. Die Sonne brennt durch die Kleidung hindurch auf der Haut. Umso glücklicher sind wir, als wir an board der Afandina steigen und die Zimmer mit Klimaanlage auf 26 Grad gekühlt vorfinden.

Das Boot ist stielvoll, heimelig und herzliche einladend. Die Crew, insgesamt 17 Männer, die sich um alles kümmern. Die Zimmer sind klein, niedrig aber total kuschelig. In der Dusche/WC habe ich als nicht allzu voluminöses Wesen 😉 knapp Platz.

Wir haben etwas Zeit auszupacken bis es Kaffee/Tee und Kuchen gibt. Danach treffen wir uns zur ersten Meditation auf dem Deck der Afandina unter dem Baldachin.

Es ist eine Meditation zur Vorbereitung auf unsere nächste Destination: der Besuch des Isis Tempel auf der Insel Philea. Ein weiteres Highlight dieser Reise, denn wir haben die gesamte Tempelanlage von morgens um 5 bis 7 Uhr für uns alleine. Plus werden wir im Herzen des Tempels um den Isis-Altar ein Meditation halten. V nennt es eine Aktivierung, dies war auch zwischen den Pfoten der Sphinx der Fall.

Nach dem äusserst leckeren Nachtessen, gilt es früh ins Bett zu gehen. Tagwache um drei Uhr morgens.

Ich setze mich im unteren Deck noch eine ganze Weile lang unter den Sternenhimmel, starre auf den Nil dehne meine Wahrnehmung aus spüre, horche den Gefühlen und Eindrücken diese Jahrtausende alten, kraftvollen Flusses und seinen Geschichten. V spricht oft davon, dass der Hauptmeridian der Erde von Südafrika bis nach Ägypten entlang läuft um sich dann im Norden Afrikas auszuästen wie eine ägyptische Lotus Blüte. Ein Nebenmeridian führt übrigens durch den Kraftort Aesch-Forch ZH, meiner Meinung nach auch durch Sass da Grüm im Tessin. An beiden Orten war ich und es gäbe davon und über die Verbindungen ne Menge zu erzählen… next time.

Hier empfinde ich diesen Fluss, dieses Wesen als sanft, warmherzig, willkommen heissend. An der Oberfläche deutet nichts auf seine/ihre Kraft und Beständigkeit hin. Der Mond ist zunehmend und das Licht spiegelt sich darauf. Ein Ruhe legt sich über mich, ich fühle mich geborgen und aufgehoben in seiner/ihrer Gegenwart. Was wird er/sie mir noch alles offenbaren, frage ich mich.