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Was ist mein Seelenplan?

Weisser Keramik Frosch in meditativer Haltung. 
WAs ist mein Seelenplan. Was ist meine Aufgabe

Wie oft hast du dir diese Frage schon gestellt?
Wenn es dir so geht wie mir, dann bestimmt schon hunderte Male, oder? 

Tatsächlich fragen mich Menschen oft, ob ich, oder die Geistige Welt ihnen sagen kann was ihre Seelen Aufgabe, ihr Seelenplan ist. Warum sie hier auf Erden sind?

Dann versinke ich in ein tiefes Mitgefühl und Verständnis – denn wie gerne hätte ich selber eine eindeutige, klare Antwort auf diese so häufig gestellte Frage!

Meine Antwort ist, zugegeben mit etwas enttäuschender Stimme: 

„Mmhh…. Leider nein!“

Weder die Geistigen Welten noch ich oder sonst jemand kann dir diese Frage klar und eindeutig beantworten. Und glaube mir, ich habe schon oft danach gefragt. Mich selbst und die Geistige Welt. Was sie mir zu verstehen geben, teile ich gerne gleich mit dir. Doch vorerst möchte ich mit dir die Bedeutung des Wortes «Aufgabe» genauer unter die Lupe nehmen. 

Die Definition gemäss Duden lautet:

1) Etwas zu erledigen, einen Auftrag erfüllen
2) Willentliches oder erzwungenes Beenden eines Vorhabens

Ach so ist das, aufgeben. 

Bedeutet das, dass ich aufgeben soll nach meiner Aufgabe zu suchen?

Oder ist meine Aufgabe aufzugeben?

Oder ist meine Aufgabe in meiner Gabe aufzugehen?

Mmh…

Ich habe für mich in meiner spirituellen und persönlichen Entwicklung Einsichten oder Erkenntnissen bezüglich meines Seelenplans «erworben». Es sind ganz persönliche Dinge, die für mich stimmen. Gerne teile ich diese heute mit dir:

Es gibt keinen vorbestimmten Seelenplan.
Ich habe einen freien Willen.Ich entscheid in jeder Minute, welche Aufgabe ich mir gebe.
Liebe, in all ihren Facetten zu erfahren.
Mein jetziges Leben in Dankbarkeit anzunehmen und zu geniessen.
Mein einziger Job ist, hier auf Planet Erde inkarniert zu sein.
Alles in meiner Macht stehende zu tun, um täglich Freude zu leben, Freude zu schenken, Liebe zu geben und anzunehmen Licht zu sein, leicht zu sein. 
Mich mit Menschen, Dingen und Themen zu befassen, die mir Spass machen, die mich bewegen, mich aufladen.
Mein Bewusstsein zu erweitern. Zu geniessen und Spass zu haben.
und und und….

Zu jedem einzelnen dieser Punkte, könnte ich viel mehr hinzuzufügen und erläutern. Wollte dir einfach einen Einblick in meinen mir selbst aufgegeben Seelenplan geben. 

Ich komme zurück, auf das was die Geistigen Welten mir zu verstehen geben. Eigentlich nichts anderes, als das was ich oben erwähne. Das ganz alleine ich für meinen Plan verantwortlich bin. Das ich wähle und entscheide worauf ich meine Aufmerksamkeit richte und dies dann zu meiner Aufgabe wird. 

Vielleicht kann ich hinzufügen, dass wir für die Feinstofflichen Wesen die uns auf unserer irdischen Reise begleiten so wertvoll sind, wie für uns die Luft zum Atmen. Sie erfahren, erleben, geniessen, lieben, freuen sich mit uns und unserer Entwicklung. Sie unterstützen, tragen, begleiten uns – auch wenn wir sie nicht wahrnehmen und glauben, sie seien eine Einbildung! Sie können auf unsere Entscheidungen hin Unterstützung bieten, können manchmal gar für sogenannte «Synchronizität» sorgen.

Doch uns sagen, was wir tun oder lassen sollen gehört nicht zu ihren «Aufgaben».

Finde also heraus, was dir Spass macht, Freude bereitet und richte deine Aufmerksamkeit darauf. Dabei spielt es keine Rolle, was es ist. Solange du Freude und Spass daran hast. 

Du weisst nicht was dir Freude und Spass macht!? 

Schau dich in deiner Wohnung um und betrachte, was dir wichtig ist.
Überlege dir, wie viel Zeit du wofür verbringst. 
Alles was dir Spass macht, ist Teil deines Seelenplan.
Verbringst du viel Zeit mit etwas und fühlst dich dabei nicht gut? Dann ist dieses ungute Gefühl ein Hinweis dafür, dass es dir keine Freude bereitet. Nicht zu deinem Seelenplan gehört.

Wenn das deine Arbeit ist, dann empfehle ich etwas daran zu ändern. Das kann, muss aber nicht bedeuten, dass ein Jobwechsel angesagt ist. Manchmal hilft auch, deine Einstellung und Betrachtungsweisen diesem Job und den Menschen gegenüber anzupassen. 

FAZIT:
Du bist deines Seelenplans eigne Meisterin, eigener Meister. 
Fühlt sich das nicht befreiend an? 
Nicht mehr ständig nach meinen Aufgaben suchen zu müssen?
Kein ungutes Gefühl zu haben diese nicht zu finden?
Ermächtigt dich dieser Gedanke auch so sehr wie mich?!

Huma, c

Meine Freundin „Ausrede“

Kürzlich begegnete ich meiner Freundin „Ausrede“.

Meditation

Meditation an einem anderen stillen Ort 🙂

Sie jammert vor sich hin: „Ach weisst du, ich würde so gerne Dies und Das und Jenes tun… Aber ich hab einfach keine Zeit, Lust, Musse, Kraft, Energie. Ach was soll’s, kann das auch morgen, übermorgen oder irgendwann mal tun. “

„An Zeit fehlt es dir bestimmt nicht“ antworte ich ihr und frage sie „was würdest du denn gerne öfters tun?“

„Meditieren“ antwortet sie sogleich und fügt postwendend hinzu „aber ich weiss nicht wann ich mir die Zeit nehmen sollte. Ich hab einen Job, Familie, Haushalt, Hobby, Freunde. Die Tage sind einfach zu kurz um auch noch zu Meditieren…“

Ich schmunzle. Nicht grundlos ist ihr Name Ausrede.

„Wie oft pro Tag gehst du denn ins Stille Örtchen?“

Mit entgeisterten Augen fragt sie „Wie oft ich auf die Toilette geh??“

„Ja, genau das möchte ich wissen.“

„Was weiss ich: 5, 6, 7 oder 8 mal täglich, kommt darauf an ob ich dafür Zeit habe“.

Auf ihren fragenden Blick ergänze ich: „Das heisst, du hast 5, 6, 7 oder 8 mal täglich Gelegenheit zu meditieren.“

„Wie? Du meinst ich solle auf dem Klo meditieren?“

„Ja, genau! Eine Kurz-Meditation, bei der du einige Male bewusst und mit Absicht ein- und ausatmest; bringt dich sogleich in deine Mitte, ins Hier und Jetzt. Ein Moment in dem es nur dich, deinen Atem und dein Bewusstsein darüber gibt. Ein Augenblick in dem du frei bist von Pflichten, Sorgen und noch zu Erledigendem. Probiere es einfach mal aus.“

Lange schaut „Ausrede“ mich an. Ich sehe wie sie sich vorstellt, an ihrem Arbeitsplatz, Restaurant oder anderen Toilette zu meditieren.

„UNMÖGLICH“ sagt sie vehement!

„Nichts ist unmöglich“ antworte ich „und zugegeben, ich meditiere auch nicht auf jeder beliebigen Toilette. Doch in meinem stillen Örtchen nutze ich das Austreten, richte meine Aufmerksamkeit auf meine Atmung. Das tut mir gut.“

Ich fühle, dass sich in ihr etwas tut, sie ist hin und her gerissen. Plötzlich meint sie lauthals „OK, OK… zu Hause könnte ich es ja mal probieren!“

Schmunzelnd nähere ich mich ihr, strecke ihr meine Arme entgegen. Wir umarmen uns.

Ich flüstere ihr ins Ohr „Danke, Danke, Danke meine liebste Freundin Ausrede! Du lehrst mich so viel. Durch dich SEHE und erkenne ich mich.“

Wir verabschieden uns herzlich.

Kurz danach muss ich auf’s Klo. Da sitz in nun und lache innerlich über meine Begegnung mit meiner Freundin Ausrede. Sie meinte, sie würde es mal ausprobieren, das Meditieren auf dem WC.
Ich hoffe sie tut es, damit wenn wir – ich und Ausrede – uns wieder begegnen, und das werden wir bestimmt – wir uns darüber unterhalten können.

by ©amaspirito